Superfood: Von Açaí bis Walnuss •

Die Acaibeere und was in ihr steckt

Im Vergleich zu anderen Lebensmitteln besitzen Superfoods besonders wertvolle Inhaltsstoffe, die Ihr Wohlbefinden und nachhaltige Gesundheit unterstützen. Sie beugen Krankheiten vor oder heilen sie sogar. Durch ihren Reichtum an Vitaminen und Antioxidantien ist die Acaibeere ein echtes Superfood. Acaibeeren und Produkte aus Acai wirken der Zellalterung entgegen, stärken das Immunsystem und helfen dabei, abzunehmen. 

Acaibeere - das Superfood aus Südamerika

Acaibeeren sind die Früchte der Kohlpalme oder Acaipalme, die in Süd- und Mittelamerika zu Hause ist. Durch ihre blau-lila Färbung sehen sie aus wie Heidelbeeren, besitzen im Gegensatz zu diesen jedoch einen Kern. In ihrer Heimat sind Acaibeeren ein ganz normales Lebensmittel. Verzehrt werden sie in Form von Säften oder Fruchtpürees. Ihre Popularität als Superfood verdanken sie der US-amerikanischen Talkmasterin Oprah Winfrey, die sie 2005 in ihrer Sendung als gesunde Wunderbeeren präsentierte.

Wie die Acaibeere auf den Körper wirkt

Acaibeeren besitzen zahlreiche Inhaltsstoffe und ein entsprechend breites Wirkungsspektrum. Natürliche Antioxidantien sorgen für die Regeneration der Zellen, fördern die Durchblutung und stärken das Immunsystem. Außerdem bewirken sie ein faltenfreies Hautbild. Auch Ihr Nervensystem profitiert von diesem Zellschutz. Das in den Beeren reichlich enthaltene Calcium fördert die Gesundheit von Zähnen, Knochen und Gelenken. Zudem bestehen Acaibeeren zu 40 Prozent aus Ballaststoffen. Diese werden nicht verdaut, sind für eine rege Verdauung und den Abtransport von Abfallstoffen jedoch unverzichtbar. Nachgesagt wird den Acaibeeren deshalb auch, dass sie schnelles und nachhaltiges Abnehmen unterstützen, da sie durch ihren hohen Anteil an Ballaststoffen als natürliche Appetitzügler wirken. Anders als die antioxidative Wirkung von Acai wurde dieser Effekt der Beeren bisher jedoch nicht wissenschaftlich nachgewiesen. 

Wie kann ich Acaibeeren kaufen und verwenden?

Acaibeeren können Sie in sehr vielfältiger Form verwenden. Frische Acaibeeren gibt es in Europa leider nicht. Die Früchte sind sehr schnell verderblich und müssen deshalb unmittelbar nach der Ernte verarbeitet werden. In gut sortierten Supermärkten finden Sie Acaibeeren jedoch als Tiefkühlware. In Reformhäusern werden auch Acaisaft und getrocknete Acaibeeren angeboten. 

Außerdem gibt es in Reformhäusern, Apotheken und Online-Shops ein reichhaltiges Angebot an Acai-Produkten. Hierzu gehören aus Acaibeeren hergestellte Dragees, Kapseln und Pulver zur Nahrungsergänzung, aber auch Acai-Cremes und Acai-Öl für die Körperpflege. 

Acaibeere als Nahrungsergänzungsmittel

Wenn Sie Acaibeeren als Nahrungsergänzungsmittel verwenden wollen, sind vor allem die folgenden Punkte wichtig: 

1. Das Produkt Ihrer Wahl sollte eine möglichst hohe Konzentration an Acai enthalten. Pro Dragee oder Kapsel ist eine Dosierung von mindestens einem Gramm Konzentrat aus Acaibeeren empfehlenswert, damit die Inhaltsstoffe der Früchte tatsächlich wirksam werden können. 

2. Nahrungsergänzungsmittel aus Acaibeeren sollten ausschließlich aus natürlichen Inhaltsstoffen bestehen. Für Acaipulver sind außer den Beeren selbst grundsätzlich keine Zusatzstoffe nötig. Optimal ist, wenn die Beeren für diese Produkte aus biologischem Anbau stammen. 

Acaibeere - Nebenwirkungen und Dosierung

Acaibeeren sind ein natürliches Lebensmittel. Über unerwünschte Nebenwirkungen der Beeren und daraus hergestellter Produkte ist bisher nichts bekannt. Naturbelassene Acaibeeren und Acai-Pulver können Sie in unbeschränkter Menge zu sich nehmen. Wenn Sie mit Acai Gewicht verlieren wollen, ist allerdings etwas Vorsicht angesagt: In 100 Gramm Acaibeeren sind 207 Kilokalorien, in Acaipulver jedoch 500 Kilokalorien enthalten. 

Ihre Wirkung entfalten Acaibeeren am besten bei täglicher Verwendung. Die optimale Dosierung von Nahrungsergänzungsmitteln mit Acai liegt bei fünf Gramm pro Tag. Diese Menge entspricht einem bis zwei Teelöffeln Acaipulver oder fünf Kapseln mit Acai-Extrakt.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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