Superfood: Von Açaí bis Walnuss •

Gojibeeren - das Superfood aus China

Ebenso wie Acaibeeren gilt auch die Gojibeere als Superfood und kleine, rote Wunderfrucht. Gojibeeren enthalten nahezu alle lebenswichtigen Vitalstoffe in einer einzigartigen Kombination. In Asien werden sie als Glücksbeeren bezeichnet. In der traditionellen chinesischen Medizin spielen Gojibeeren seit Jahrtausenden eine prominente Rolle. 

Gojibeeren - Gesundheit und Vitalität aus China und Tibet

Die Heimat der Gojibeere (Lycium barbarum) sind China, Tibet und die Mongolei. Im Deutschen werden die kleinen roten Beeren auch als Wolfsbeere oder Bocksdornfrucht bezeichnet. In der traditionellen chinesischen Medizin gelten naturbelassene Gojibeeren und Extrakte aus den Früchten als Universalheilmittel, das für die Behandlung sehr verschiedener Beschwerden zum Einsatz kommt. Unter anderem werden sie als Bestandteil von Therapien gegen Allergien, Rheuma, Entzündungen, Schmerzzuständen und sogar zur Behandlung von Krebs verwendet. 

Zu den biologisch wirksamen Inhaltsstoffen der Gojibeere gehören Vitamine, Mineralien, Antioxidantien sowie eine Vielzahl sogenannter sekundärer Pflanzenstoffe. Durch ihre Nährstoffdichte und die einzigartige Zusammensetzung ihrer Inhaltsstoffe sind Gojibeeren ein echtes und besonders wirkungsvolles Superfood. 

Wie Gojibeeren auf den Körper wirken

Beispielsweise sind in Gojibeeren große Mengen an den Vitaminen A, C, E sowie den Vitaminen des B-Komplexes enthalten. Außerdem liefern sie über 21 unterschiedliche Spurenelemente, die für nachhaltige Gesundheit essentiell sind. Besonders reich sind sie an Eisen - mit 50 Gramm Gojibeeren decken Sie den größten Teil Ihres Tagesbedarfes an diesem Spurenelement. Langkettige Zuckermoleküle - die sogenannten Polysaccharide - wirken als Ballaststoffe, halten die Darmflora in einer ausgeglichenen Balance und entfalten eine Detox-Wirkung. Nicht nur das Vitamin A in den Gojibeeren, sondern auch einige weitere sekundäre Pflanzenstoffe gehören zur Grundversorgung für gesunde Augen. Außerdem stärken Gojibeeren das Nerven- und Immunsystem. Durch Antioxidantien tragen sie zu einem zuverlässigen Zellschutz bei und sind auch in der Lage, Stresssymptome abzumildern. 

Wie kann ich Gojibeeren kaufen und verwenden?

Frische oder tiefgefrorene Gojibeeren gibt es in Europa kaum. Die Frucht ist sehr leicht verderblich und würde auch lange Transportwege als Tiefkühlware nicht unbeschadet überstehen. Getrocknete Gojibeeren erhalten Sie - fast immer in Bio-Qualität - in Reformhäusern und Supermärkten. Ebenso wie Acaibeeren eigenen sich die getrockneten Früchte oder daraus hergestellte Pulver zum Beispiel als Zutat für Salate, Müsli, Säfte oder Smoothies. Unverarbeitete Gojibeeren sind ein leckerer und gesunder Snack für zwischendurch. Außerdem befindet sich ein reiches Angebot an Dragees, Kapseln und Extrakten aus Gojibeeren auf dem Markt. In den USA gilt inzwischen auch Tee aus Goji-Blättern als Superdrink. Hierzulande ist diese Variante, Goji zu verwenden, bisher allerdings kaum bekannt.

Gojibeeren - Nebenwirkungen und Dosierung

Gojibeeren sind ein natürliches Superfood. Unerwünschte Nebenwirkungen sind mit ihrem Verzehr normalerweise nicht verbunden. Allerdings können sie in hohen Dosierungen einen negativen Einfluss auf die Wirkung von Blutgerinnungsmitteln, Antibiotika sowie Schmerz- und Entzündungshemmern haben. Im Hinblick auf Blutgerinnungsmedikamente macht sich sehr wahrscheinlich eine verstärkende Wirkung der Gojibeeren geltend. Falls Sie dauerhaft auf solche Medikamente angewiesen sind, sollten Sie die gleichzeitige Verwendung von Gojibeeren jedoch am besten mit Ihrem Arzt besprechen. 

20 bis 30 Gramm sind die optimale Tagesmenge

Die optimale Tagesmenge liegt bei 20 bis 30 Gramm Gojibeeren täglich. Bei der Verwendung von Gojibeeren zu therapeutischen Zwecken wurden im Rahmen von Studien auch 50 Gramm pro Tag ohne negative Wirkungen verabreicht. Falls Sie Gojibeeren in Form von Fertigprodukten - Kapseln, Dragees oder Goji-Extrakt - verwenden, sollten Sie die gewünschte Gesamtmenge in mehreren Einzeldosen zu sich nehmen.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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