7 Dinge, an denen Sie merken, dass Sie zu viel Kaffee trinken

Ohne Kaffee sind Sie nur ein halber Mensch – bestenfalls. Doch langsam nimmt die Sache bedenkliche Züge an: Sollten Sie diese sieben Anzeichen bemerken, haben Sie sich den Titel "Koffein-König(in)" redlich verdient.

1. Sie stecken im Kaffeemaschinen-Dilemma

Sie trinken so viel Kaffee, dass Sie ohne den braunen Wundertrunk gar nicht mehr klarkommen. Daher sind Sie mittlerweile jeden Morgen in einem Kaffee-Zubereitungs-Dilemma gefangen: Sie bräuchten erst mal einen Kaffee, bevor Sie überhaupt in der Lage sind, die Kaffeemaschine zu bedienen.

Lösung: Die Kaffeemaschine schon am Vorabend mit Kaffee und Filter bestücken, Kanne oder Tasse drunterstellen. Den Weg zur Kaffeemaschine finden Sie sowieso blind und Knopfdrücken klappt auch vor dem ersten Koffein-Kick – wenn auch nur gerade so.

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2. Der Barista kennt Sie

In sämtlichen Cafés der Umgebung kennt man Sie. Die örtlichen Baristas flüstern sich untereinander mit angstvoller Bewunderung Ihren Namen zu – Sie sind so was wie der Voldemort der Heißgetränke. Spätestens, wenn auf dem Starbucks-Becher Ihr richtiger Name ohne Rechtschreibfehler steht, ist klar: Sie sind eine Legende.

3. Sie beherrschen den Satz “Einen Kaffee, bitte” in 28 Sprachen

“Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt” sagte der Philosoph Ludwig Wittgenstein. Und Recht hat er! Wo es keinen Kaffee gibt, da gehen Sie nicht hin. Um nun nicht mit Omas Malzkaffee in Deutschland zu versauern zu müssen, lernen Sie vor jedem Urlaub den alles entscheidenden Satz: “Einen Kaffee, bitte!”, darunter auch Highlights wie:

  • Afrikaans: ‘N Koffie, asseblief.
  • Finnisch: Kahvia, kiitos.
  • Isländisch: Kaffi, takk.
  • Gälisch: Cofaidh, feuch.

4. Sie messen nicht mehr in Tassen

Kaffeetassen sind was für Anfänger. Sie messen Ihren Konsum im Kannen. An manchem Morgen liebäugeln Sie auch mit der Idee, den Kopf einfach direkt unter die Kaffeemaschine zu legen.

Ab etwa 13 Uhr sieht Ihr Schreibtisch so aus.

Ab etwa 13 Uhr sieht Ihr Schreibtisch so aus.

5. Sie singen “Coffee was my first love”

Coffee was my first love and it will be my last. Coffee of the future and coffee of the past. To live without my coffee would be impossible to do. In this world of troubles, my coffee pulls me through“, singen Sie unter der Dusche.

Mag sein, dass John Miles da ursprünglich von der Musik als seiner großen Liebe sang. Aber Sie finden: Der Text macht mit Kaffee so viel mehr Sinn!

6. Kaffee beeinträchtigt Ihren Sprachschatz

Vor dem ersten Kaffee sprechen Sie ohnehin mit niemandem, doch auch danach bleibt es kritisch:

  • Sie sind beim Reden ungefähr so konzentriert wie Eichhörnchen ‘Hammy’ aus “Ab durch die Hecke”.
  • Wenn Sie fluchen, sagen Sie “Muckefuck!”
  • Ihre Kinder heißen Robusta, Mokka und Melange.

7. Die Entscheidung zwischen Kaffeefahrt und Kneipentour fällt Ihnen schwer

Sie saßen schon mal mit  50 Rentern in einem Bus und haben sich zum Schlusse eine Heizdecke andrehen lassen. Von einer “Kaffeefahrt” hatten Sie sich irgendwie was anderes erhofft. Seitdem gehen Sie zwar wieder mit Ihren Freunden auf Kneipentour, doch Ihre Drinks heißen:

  • Pharisäer – schwarzer Kaffee mit Rum und Schlagsahne
  • Schwatten – Kaffee mit einem Schuss Korn (norddeutsche Spezialität)
  • Mazagran –  süßer Iced Coffee mit Weinbrand oder Maraschino

Und am nächsten Morgen gibt’s natürlich einen Katerkaffee: starker, süßer Mokka mit geriebener Zitrone.