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Genial: So können Sie ein Spannbettlaken falten
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Sarah Berger
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Sarah Berger
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Genial: So können Sie ein Spannbettlaken falten

Das Bettzeug ist sauber zusammengelegt, nur das Spannbettlaken will einfach nicht flach werden? Wie Sie ein Spannbettlaken falten, sodass es kaum Platz wegnimmt, erfahren Sie hier.

Aus Spannbettlaken wird Bettlaken

Sie werden sicher ein wenig üben müssen, bevor Sie ein Spannbettlaken falten können, bis es flach und verstaufähig zusammenliegt. Doch die Mühe lohnt sich. Schließlich sind Spannbettlaken die großen Platzräuber im Bettkasten oder im Kleiderschrank.

Der Trick besteht darin, die wülstigen Ecken, die das Laken an den Enden so unkontrollierbar und schwer stapelbar machen, so ineinanderzuschieben, dass sie alle zusammen wie die Ecke eines ganz gewöhnlichen Bettlakens ohne einen Gummizug wirken.

Schritt für Schritt das Spannbettlaken falten

  • Stellen Sie sich aufrecht hin und halten Sie das Spannbettlaken vor sich, indem Sie jeweils einen Arm von “innen” in eine der beiden Ecken einer Seite stecken. Ob Sie dabei eine lange oder eine der beiden kürzeren Seiten wählen, ist egal. Zumal das Laken schlaff hängen bleiben kann, Sie brauchen es nicht über die gesamte Länge mit Ihren Armen auszubreiten.
  • Nun führen Sie die Arme zusammen und stülpen die eine Ecke über die andere. Sie lassen sozusagen eine Ecke in der anderen verschwinden.
  • Bleiben Sie mit der einen Hand in der entstandenen Ecken-“Tasche”. Mit der anderen Hand gleiten Sie in eine der Ecken an der unteren Seite und führen auch diese in die obere Ecke hinein. Schließlich verstauen Sie auch die letzte Ecke in der ersten. Diese Schritte erfordern ein wenig Übung, bis Sie den Dreh raushaben, wie Sie das Laken am besten halten oder gegebenenfalls drehen, um es gut im Griff zu behalten.
  • Halten Sie alle vier Ecken ineinander gefaltet in einer Hand vor sich und ziehen Sie mit der Hand den übrigen Stoff gerade, bis alles rechteckig zueinandersteht. Legen Sie das Laken vorsichtig auf einen Tisch und richten Sie die obere Ebene mit dem Stoff der Eckentasche sauber und glatt aus. Nun liegt ein flaches, rechteckiges Laken vor Ihnen. Anschließend können Sie das Spannbettlaken falten wie ein normales Laken ohne Gummizug: Die eine Hälfte über die andere oder in Dritteln übereinander geklappt – wie auch immer Sie es von anderen Bettlaken, von Ihren Bettbezügen oder auch von Ihren Handtüchern gewohnt sind.
Das hängt immer davon ab, wie sehr die jeweilige Person schwitzt. Nach einer heißen Sommernacht sollten schnell schwitzende Menschen besser Ihr Laken am nächsten Tag wechseln. In der Regel sollte die Bettwäsche allerdings alle 2 Wochen gewechselt werden. 
Wer seine Bettwäsche nicht oft genug wechselt, riskiert, dass sich Hausstaub, Schweiß und Bakterien im Bett sammeln. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu Milbenbefall kommen. 
Das kommt darauf an, welche Präferenzen Sie haben. Wer es im Winter warm braucht, kann sich Biber, Flanell und Co. zulegen. Wem in der Nacht (vor allem im Sommer) sehr warm ist, sollte auf ein Laken aus Leinen oder Jerseystoff zurückgreifen. Auch Satin eignet sich besonders gut in seiner kühlenden Funktion.
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Sarah Berger
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Sarahs Begeisterung in Sachen Heimwerken zeigten sich schon früh. Bis heute gibt Sie ihr Wissen, ob im Garten oder im Haus, an ihre Leser weiter.
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