So werden Ringelröteln behandelt
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So werden Ringelröteln behandelt

Ringelröteln als gutartig verlaufende Infektionskrankheit bedürfen keiner speziellen Therapie. Zudem kann eine gute Ausheilung der Erkrankung nur erfolgen, wenn der Körper die Viren selbst bekämpft und somit Antikörper gegen einen neuen Infekt entwickeln kann.

Die Ringelrötel-Behandlung beschrönlt sich auf die Linderung der Symptome 

Die Behandlung von Ringelröteln beschränkt sich daher auf die Linderung der Symptome, die je nach Ausprägung unterschiedlich sein kann. Für Menschen mit einer Immunschwäche oder Schwangere mit Ringelröteln gibt es jedoch spezifische Behandlungsmethoden, um den Virus sicher und effizient zu bekämpfen.

Symptomatische Behandlung zur Beschwerden-Linderung

Treten die Ringelröteln mit Symptomen auf, umfassen diese neben dem typischen Ausschlag mit roten, girlandenförmig auftretenden Flecken vorrangig die Symptome wie bei einem grippalen Infekt. Hierzu zählen erhöhte Temperatur oder Fieber, Muskel-, Gelenk- und Kopfschmerzen.

Viel Schlaf und ausgewogene Ernährung 

Viel Ruhe, ausreichender Schlaf und eine leichte, ausgewogene Ernährung können den Körper bei der Abwehr der Viruszellen unterstützen. Leichte Bewegung wie Spaziergänge an der frischen Luft sind erlaubt, doch sollte beim Auftreten von Schmerzen in den Gliedern und Gelenken Bettruhe eingehalten werden.

Wadenwickel bekämpfen Fieber

Entwickelt der Patient erhöhte Temperatur oder Fieber kann bei Bedarf mit Wadenwickeln gezielt behandelt werden. Nur wenn die Temperatur zu hoch steigt, ist eine Einnahme von Schmerzmitteln und fiebersenkenden Arzneien ratsam. Dabei kommen zumeist Präparate mit Paracetamol oder Ibuprofen zum Einsatz.

Gute Hautpflege gegen den Hautausschlag

Während der Erkrankung ist der Körper mit der Bekämpfung der Viruszellen beschäftigt. Dieser Umstand zeigt sich auch in der beanspruchten Haut bei Ringelröteln, die eine Behandlung besonders im Bereich des Hautausschlags sinnvoll macht. Wenngleich der Ausschlag bei Ringelröteln meist nicht juckt, zeigt sich die Haut hier oft bis lange nach der Erkrankung äußerst trocken und strapaziert. Juckt die Haut dennoch, können kalte Umschläge hilfreich sein. Bewährt haben sich zudem pflegende Lotionen und milde Ölbäder, die der oft rauen Haut die nötige Feuchtigkeit für den Heilungsprozess zurückgeben. 

Besondere Therapien bei Immunschwächen oder in der Schwangerschaft

Ist ein Patient von einer Immunschwäche betroffen oder liegt eine Schwangerschaft vor, ist bei Ringelröteln Vorsicht geboten. Die Ringelröteln-Behandlung umfasst bei Immunschwächen die Gabe von Immunglobulinen, um die Virusbekämpfung zu unterstützen. Für Schwangere mit Ringelröteln ist eine engmaschige Kontrolle unter Einbindung von Ultraschalluntersuchungen sinnvoll. Werden dabei Auffälligkeiten beobachtet und beispielsweise ein Hydrops fetalis, sprich eine auffällige Flüssigkeitsansammlung, erkannt, kann über die Nabelschnur eine Bluttransfusion erforderlich werden, um das Leben des Kindes zu sichern.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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