Reste verwerten: Die besten Ideen für übrig gebliebenes Essen
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Reste verwerten: Die besten Ideen für übrig gebliebenes Essen

Essensreste sind nicht lecker? Von wegen! Mit der richtigen Zubereitung werden die Reste vom Vortag zum Gaumenschmaus. Reste verwerten: Die besten Ideen für Ihr übrig gebliebenes Essen.

Reste-Pfanne: eine bunte Mischung

Die einfachste Resteverwertung ist die Reste-Pfanne. Hierfür werden alle Reste zusammen in eine Pfanne gegeben, gewürzt und kurz angebraten. Besonders gut ist die Reste-Pfanne geeignet für Reis, Nudeln, Kartoffeln und anderes Getreide sowie Gemüse, Würstchen, Fleisch und Fisch. Ist vom Vortag noch Soße übrig, kann man diese zu dem Pfannen-Gericht servieren. Auch Käse schmeckt in der Reste-Pfanne lecker.

Granatsplitter: Leckeres aus älteren Keksen und Gebäck

Sind Kekse, Kuchen und Gebäck übrig, ist der Granatsplitter mit die leckerste Art der Reste-Verwertung. Hierfür werden 250 Gramm Backwaren zerkleinert und mit 60 Gramm weicher Butter und 60 Gramm Puderzucker vermischt. Wer mag, kann etwas Vanille oder einen Esslöffel Rum hinzugeben. Der Teig wird anschließend auf Keksböden zu kleinen Bergen aufgehäuft und kommt für zwei Stunden in den Kühlschrank.

Anschließend werden die Granatsplitter mit Schokolade überzogen. Für die Schokoladenglasur eigenen sich Schokoladenreste, beispielsweise Schoko-Osterhasen und Schoko-Nikoläuse. Ist die Schokolade getrocknet und sind die Granatsplitter gut durchgezogen, darf gegabelt werden.

Gemüse übrig? Zu einer Suppe pürieren und einfrieren

Ist Gemüse übrig geblieben, können Sie dieses pürieren und eine leckere Suppe daraus zubereiten. So haben Sie ein leckeres Mittagessen für die kommende Mittagspause. Oder Sie frieren die Suppe ein und haben ein leckeres Gericht, wenn die Zeit mal knapp ist. Die eingefrorene Suppe hält sich im Tiefkühlfach etwa zwei Monate.

Blätterteigtaschen: Allrounder für Hackfleisch, Fisch und Gemüse

Empfehlenswert ist es, immer etwas eingefrorenen Blätterteig zuhause zu haben. Essensreste wie gegartes Fleisch, Gemüse, gegarter Fisch und Käse lassen sich so zu leckeren Blätterteigtaschen verarbeiten. Der Aufwand für das Fingerfood ist gering. Die Füllung nach Geschmack würzen, sofern das verwertete Gericht nicht bereits eine gute Würze mitbringt.

Verschrumpeltes Obst und welker Salat: ideal für Smoothies

Der Apfel ist schrumpelig, die Salatblätter labberig und die Banane ist schon etwas braun? Macht nichts. Jetzt ist der richtige Moment für einen Smoothie. Geben Sie die Zutaten in einen Mixer, mischen Sie etwas Gemüse- oder Obstsaft  hinzu, kühlen Sie das Getränk mit Eiswürfeln und fertig ist der flüssige Nachtisch mit einer extra Portion Vitamine.

Trockenes Brot wird zu leckeren Croûtons

Trockenes Brot und Brötchen müssen Sie nicht wegwerfen. In kleine Würfel geschnitten und in der Pfanne mit etwas Öl angeknuspert, schmecken die Reste-Croûtons lecker zu Salaten und Suppen. Mit etwas Salz verfeinert, schmecken die knusprigen Würfel auch als Fernseh-Snack.

Tipp: Geben Sie etwas von den knusprigen Würfeln zusammen mit etwas Käse in die Mitte Ihrer Kartoffelklöße. Das verleiht ihnen extra Pepp. 

Schokolade von Ostern übrig: Schoko-Crossies selber machen

Sie haben Schokolade übrig? Und möglicherweise Cornflakes im Küchenschrank? Perfekt. Schmelzen Sie die Schokolade im Wasserbad und mischen Sie Cornflakes unter die Masse. Anschließend geben Sie die Cornflakes-Schoko-Häufchen mit Hilfe eines Teelöffels auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und lassen die Schokolade fest werden. Fertig sind die selbstgemachten Schokocrossies.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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Autor/-in
Ann-Kathrin Landzettel

Ann-Kathrin Landzettel M. A. ist Gesundheitsjournalistin aus Leidenschaft. Vor allem zwei Fragen treiben die geprüfte Gesundheits- und Präventionsberaterin an: Wie können wir lange gesund bleiben – und wie im Krankheitsfall wieder gesund werden? Antworten findet sie unter anderem im intensiven Austausch mit Ärztinnen und Ärzten sowie in persönlichen Gesprächen mit Patientinnen und Patienten. Seit fast zehn Jahren gibt sie dieses Wissen rund um Gesundheit, Medizin, Ernährung und Fitness an ihre Leserinnen und Leser weiter.

 

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