Bestatter in Ihrer Nähe

Seriöse Bestatter für den Trauerfall in Ihrer Nähe

Der Trauerfall und die damit verbundene Bestattung kommen nicht selten unerwartet. Plötzlich sehen sich Angehörige und Erben in der schweren Zeit vor der Aufgabe, eine Menge Angelegenheiten und Fragen zu klären. Allem voran die würdige Beisetzung der verstorbenen Person. Ein Bestattungsunternehmen in Ihrer Nähe unterstützt Sie bei der Planung und Umsetzung der Beisetzungszeromonie und mitunter sogar weit darüber hinaus: Neben der Erledigung des notwendigen Schriftverkehrs mit Behörden ist ein Bestattungsunternehmen oft auch bei Fragen zur Bestattungsvorsorge Ihr kompetenter Ansprechpartner. Im Branchenverzeichnis der Gelben Seiten finden Sie gewiss das passende Bestattungsinstitut.

Wer beauftragt eine Bestattung?

Die Beauftragung und Durchführung einer Bestattung ist durch die gesetzlichen oder testamentarischen Erben zu gewährleisten. Sind die nächsten Angehörigen nicht erreichbar oder unwillig, die Beisetzung zu planen, können sogar Verwandte dritten Grades für diese Aufgabe herangezogen werden. Erst wenn sich kein Erbe oder nächster Angehöriger findet, ist die Kommune in der Pflicht, eine sogenannte Sozialbestattung durchzuführen.

Wann muss eine Bestattung erfolgen?

Das „Wann“ einer Beisetzung ist auf Länder- und nicht auf Bundeseben geregelt. Daher ergeben sich von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche Vorgaben. Üblich ist, dass die verstorbene Person frühestens 48 Stunden nach dem festgestellten Tod bestattet werden darf. In einigen Bundesländern ist dies sogar bereits nach 24 Stunden möglich. Auch die maximale Frist ist nicht gleich und schon gar nicht immer in Zahlen festgelegt. Formulierungen wie „zum frühestmöglichen Zeitpunkt“ bieten Angehörigen eine gewisse Freiheit bei der Planung der Bestattung. Ist mehr Zeit notwendig, kann die Bestattungsfrist durch die zuständige Ordnungsbehörde aber auch noch verlängert werden.

Welche Leistungen bietet ein Bestattungsinstitut?

  • … bietet sowohl klassische als auch alternative Bestattungsformen an.
  • … übernimmt die Erledigung sämtlicher unerlässlicher Formalitäten.
  • … korrespondiert mit Krankenkassen, Rententrägern und Versicherungen.
  • … koordiniert die Termine.
  • … setzt die Trauerfeier nach den individuellen Wünschen der Verstorbenen und Hinterbliebenen um.
  • … kümmert sich um einen Geistlichen/weltlichen Redner, musikalische Gestaltung, Dekoration und Blumenschmuck.
  • … organisiert die Traueranzeigen bei (Online-)Zeitungen.
  • … übernimmt die Einrichtung des Grabmals und der Grabbepflanzung.
  • … berät über Möglichkeiten der Bestattungsvorsorge.

Ein gutes Bestattungsinstitut…

Ein guter Bestatter geht einfühlsam und kompetent auf Ihre Wünsche ein, bietet Ihnen eine persönliche und individuelle Beratung und unterstützt dort, wo Hilfe gewünscht beziehungsweise gebraucht wird. Ihr Bestattungsinstitut ist während der gesamten Planung und Durchführung einer pietätvollen Beisetzung Ihr Ansprechpartner.

Welche Bestattungen sind in Deutschland erlaubt?

Bestattungsform

Bestattungsart

Merkmale

Traditionelle Bestattungen

Erdbestattung

  • Die Beisetzung erfolgt im Sarg.
  • Die Trauerfeier und anschließende Beisetzung finden auf dem Friedhof statt.
  • Friedhof bietet Ort der Erinnerung für eine Ruhezeit von 30 Jahren.
  • Es besteht die Möglichkeit, bereits zu Lebzeiten Wahlgräber zu erwerben.
  • Es ist mit höhere Friedhofsgebühren für Grabstein und Pflege zu rechnen.
 

Feuerbestattung

  • Die Feuerbestattung ermöglicht weitere Möglichkeiten der Beisetzung, wie die Seebestattung oder Bestattung im Wald
  • Es bleibt Hinterbliebenen mehr Zeit zwischen dem Trauerfall und der Beisetzung.
  • Die Trauerfeier kann sowohl am Sarg als auch anschließend im kleinen Kreis bei der Urnenbeisetzung erfolgen.
 

Seebestattung

  • Die Beisetzung erfolgt in der Nord- oder Ostsee. Und wird auf Wunsch zeremoniell begleitet.
  • Die Beisetzung im Meer kann mit oder ohne Anwesenheit der Hinterbliebenen erfolgen.
  • Die Seeurne wird dem Meer übergeben, Trauergäste verabschieden diese mit Blumen und Blütenblättern und einem letzten Gruß.

Alternative Bestattungen

Bestattung im Wald

  • Die Baumbestattung ist eine Alternative zum herkömmlichen Friedhof.
  • Inmitten eines Waldes wird die Asche des Verstorbenen an den Wurzeln eines zuvor ausgesuchten Baumes beigesetzt.
  • Große Beisetzungszeremonien sind ebenso möglich wie Bestattung im engsten Kreis der Familie.
  • Pfarrer oder Trauerredner begleiten auf Wunsch die Zeremonie.
 

Wiesenbestattung auf einer Almwiese

  • Die Asche des Verstorbenen wird auf einer Almwiese verstreut oder in die Erde eingebracht.
  • Eine Trauerfeier an der Grabstätte ist möglich.
  • Es kann jedoch kein Grabstein oder Grabkreuz aufgestellt werden, um den letzten Ort der Ruhe so natürlich wie möglich zu belassen.
  • Diese Bestattungsform kann gegenwärtig nur im Ausland (Schweiz) durchgeführt werden, da sie in Deutschland noch nicht erlaubt ist.

Moderne Bestattungen

Diamantbestattung

  • Es wird ein Diamant aus der Kremationsasche der verstorbenen Person angefertigt.
  • Nach der Einäscherung wird ein kleiner Teil der Asche an einen speziellen Anbieter für Diamantbestattungen übergeben.
  • Nach einigen Monaten entsteht ein einzigartiger Diamant.
  • Der Rest der Asche kann auf herkömmliche Weise beigesetzt werden.
  • Die Anfertigung mehrerer Diamanten ist ebenfalls möglich, etwa für jedes Familienmitglied einen.
  • Bisher ist die Diamantbestattung nur im Ausland möglich und noch dazu sehr preisintensiv.
 

Weltraumbestattung

  • Die Weltraumbestattung ist sehr ausgefallen, aber ebenfalls sehr kostenintensiv.
  • Ein kleiner Teil der Asche wird in einer Mikrokapsel zusammen mit einer Trägerrakete in den Weltraum geschossen.

Traditionelle und alternative Bestattungsformen im Überblick

  • Die Erdbestattung
  • Die Feuerbestattung
  • Die Seebestattung
  • Die Wald- und Baumbestattung in ausgewiesenen Wäldern (FriedWald® und RuheForst®)

Zu den in Deutschland gestatteten Beisetzungsformen zählen:

Da es in Deutschland per Gesetz einen Friedhofszwang sowie eine Bestattungspflicht in Deutschland gibt, ist nur eine gewisse Auswahl an Bestattungsformen hierzulande erlaubt.

Bestattungsvorsorge wird immer wichtiger

Durch eine gute Vorsorge können Sie sowohl Ihren eigenen Wünschen Ausdruck verleihen als auch durch finanzielle Rücklagen Ihre Hinterbliebenen entlasten. Sie können beispielsweise einen bestimmten Geldbetrag auf ein unabhängiges Treuhandkonto überweisen und im Zuge dessen festlegen, für welche Form der Beisetzung und Trauerfeier dieses Geld verwendet werden soll.

  • Welche Bestattungsart ist gewünscht?
  • In welchem Rahmen soll die Trauerfeier stattfinden?
  • Wie können die Kosten abgesichert werden?
  • Welche Wünsche, Anregungen oder auch Sorgen haben Sie?

In Bezug auf Ihre Beisetzung können Sie bereits im Vorfeld über folgende Punkte Gedanken machen:

Ein Berater für Bestattungsvorsorge Ihres Beerdigungsinstituts hilft Ihnen dabei, wichtige Dinge wie Vollmachten und Verfügungen, Nachlass und Grabpflege sowie Angelegenheiten mit Banken, Versicherungen oder dem Rententräger zu klären.

Vorsorge noch zu Lebzeiten garantiert nicht nur, dass schon viele wichtige Angelegenheiten noch vor dem Trauerfall besprochen und geklärt werden können. Zugleich erhalten Sie die Gelegenheit, Ihre Beisetzung und Ihr Erbe nach Ihren Vorstellungen zu planen.

Was ist nach dem Todesfall zu tun?

Sollten Sie an einem der Punkte Hilfe benötigen, scheuen Sie sich nicht, Ihr Bestattungsunternehmen zu kontaktieren. Das Bestattungsinstitut kann Ihnen aufgrund seiner langjährigen Erfahrung mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Melden Sie den Todesfall bei Banken, Vereinen und Organisationen sowie der Post und dem Finanzamt. Kündigen Sie laufende Zahlungen und veranlassen Sie die Abmeldung beim Sozial- und Versorgungsamt. Kontaktieren Sie die Lebens- beziehungsweise Sterbegeldversicherung, um die Auszahlung in die Wege zu leiten. Setzen Sie sich mit dem Nachlassgericht in Verbindung, um das Erbe zu klären.

So bald wie möglich nach dem Todesfall:

Um die weiteren Einzelheiten zu klären, welche die Beerdigung betreffen, kann sich das Bestattungsunternehmen Ihrer Wahl zuverlässig kümmern.

Melden Sie den Todesfall beim Standesamt, um eine Sterbeurkunde zu beantragen. Kontaktieren Sie ebenfalls die Kranken- und Rentenversicherung sowie den Arbeitgeber der/des Verstorbenen. Beginnen Sie damit (falls noch nicht geschehen), eine Gästeliste für die Beisetzung anzufertigen.

Innerhalb der ersten 3 Tage nach dem Todesfall:

Suchen Sie bei Gelbe Seiten mehrere Bestattungsunternehmen heraus und holen Sie verschiedene Angebote ein. Nachdem Sie sich für ein Unternehmen entschieden haben, sprechen Sie mit diesem genau ab, welche Aufgaben es für Sie übernehmen soll. Veranlassen Sie die Überführung der verstorbenen Person.

Innerhalb der ersten 36 Stunden nach dem Todesfall:

  • Personalausweis
  • Geburtsurkunde
  • Heiratsurkunde / Familienbuch
  • Sterbeurkunde (à wird in der Regel innerhalb einer Woche von Standesamt ausgestellt)
  • Gegebenenfalls Scheidungsurkunde

 Für den Bestatter brauchen Sie folgende Unterlagen:

Welche Unterlagen werden für den Bestatter benötigt?

Der Arzt muss eine Todesbescheinigung ausstellen. Informieren Sie die engsten Angehörigen und prüfen Sie, ob es eine Bestattungsverfügung gibt. Leben Sie am besten einen Ordner an, in dem alle wichtigen Bestattungsdokumente gesammelt werden.

Unmittelbar nach dem Todesfall:

Der Todesfall ist eingetreten und Sie fragen sich, was als nächstes zu tun ist? Wir geben Ihnen die Antwort.