Rosen pflegen: Tipps für eine schöne Rosenblüte

Wer seine Rosen pflegen möchte, sollte neben dem richtigen Standort auch ideale Bodenbedingungen für die Pflanzen auswählen. Der Kampf gegen Schädlinge gehört ebenso zur Rosenpflege wie das richtige Gießen, Düngen und Schneiden der Blumen. Hier erfahren Sie, was Sie beachten sollten.

Rosen pflegen: Richtigen Standort auswählen

Die Königin der Blumen, wie die Rose auch genannt wird, bevorzugt einen sonnigen Standort. Ideal ist ein Platz im Garten, an dem die Pflanze ausreichend Luft bekommt. Ein weiterer Faktor für alle, die ihre Rosen pflegen möchten, ist ausreichend Platz im Beet. Da die Blumen tiefe Wurzeln entwickeln, sollten sie nicht zu eng nebeneinander angepflanzt werden. Im Topf auf der Terrasse oder dem Balkon empfiehlt sich ein mindestens 50 Zentimeter tiefer Kübel für die Kultivierung von Rosen.

Bodenbedingungen, Wasser und Dünger für die Rosenpflege

Rosen gedeihen am besten in lockerem Erdreich, das wasserdurchlässig und humusreich ist. Ideal ist ein lehmig-sandiger Untergrund. Die Erde sollte stets feucht gehalten werden, aber nicht zu nass. Außerdem sollten Sie es vermeiden, die Blumen von oben zu gießen, sodass Wasser auf Triebe und Blätter gelangt. Die Feuchtigkeit auf der Pflanze begünstigt das Wachstum von Pilzen, die die Rosen angreifen. Zur richtigen Rosenpflege gehört außerdem die passende Düngung. In der Regel wird zweimal im Jahr Dünger ausgebracht, zu Beginn des Frühlings und nach der ersten Blüte im Juni. Fachkundige Beratung zum geeigneten Dünger für Ihre Pflanzen erhalten Sie in einer Gärtnerei, Ansprechpartner in Ihrer Nähe finden Sie unter diesem Text.

Rosen schneiden

Wenn Sie Ihre Rosen pflegen möchten, sollten Sie sich mit dem Thema “Rosen schneiden” intensiv befassen. Denn nur mit dem richtigen Rückschnitt entwickeln sich die Pflanzen optimal und tragen schöne Blüten. Generell werden die Rosen immer kurz oberhalb einer Knospe im leicht schrägen Winkel gestutzt. Abgestorbene Triebe werden gänzlich entfernt.

Pflanzen richtig überwintern

Um Rosen im Winter vor Frost, Schnee und Eis zu schützen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Es ist ratsam, die Erde rund um die Pflanze anzuhäufen, sodass der Stamm bedeckt ist. Die Triebe können Sie mit Nadelreisig schützen. Auch Sackleinen kann bei empfindlichen Rosen mit einer Veredlungsstelle in der Krone ein guter Frostschutz sein. Der Sack sollte erst im folgenden Frühling abgenommen werden, wenn keine Frostgefahr mehr besteht. Rosen im Kübel stellen Sie idealerweise an einen geschützten Ort, beispielsweise auf der Terrasse. Um der Kälte von unten vorzubeugen, können Sie den Kübel auf Styropor stellen.

Zwei Methoden zur Vermehrung der Blumen

Profis vermehren ihre Rosen, indem sie diese veredeln. Dabei wird eine hochwertige Blume auf eine eher minderwertige aufgesetzt, beispielsweise eine Zuchtrose auf eine Wildrose. Da diese Methode aber eher schwierig ist, empfiehlt sich für viele gängige Rosensorten die Variante der Stecklingsvermehrung. Hierbei werden im Sommer bleistiftgroße Triebe abgeschnitten und neu eingepflanzt. Mit der richtigen Rosenpflege schlagen die Stecklinge Wurzeln und können im darauffolgenden Herbst umgetopft werden.

Rosen vor Krankheiten und Schädlingen schützen

Zur Rosenpflege gehört auch der Kampf gegen Krankheiten und Schädlinge, die Ihre Blumen befallen können. Typische Krankheiten für Rosen sind Pilze wie Mehltau, Rosenrost und Sternrußtau. Hier können Hausmittel wie selbst angemischte Spritzmittel aus Wasser und Milch oder eine Brühe aus Schachtelhalmen Abhilfe schaffen. Gegen Schädlinge wie Blattläuse gibt es ebenfalls diverse einfache Mittel, die im Haushalt zu finden sind.