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Gisèle Schneider
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Gisèle Schneider
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Übertraining: 6 Symptome nach zu viel Sport

Im Fitnessstudio alles geben, jeden Tag joggen – ein hohes Sportpensum kann schädlich sein. Die Folge: Übertraining. Symptome dafür, dass Sie es beim Sport übertrieben haben, sind nicht immer leicht zu erkennen. Die folgenden Warnsignale Ihres Körpers sollten Sie unbedingt ernst nehmen.

1. Zu viel Sport gemacht: Starke Muskelschmerzen als Übertraining-Symptom des Körpers

Wenn Sie sich beim Sport übernehmen, entstehen kleine Verletzungen in den Muskelfasern – es kommt zu Muskelkater. Das ist bereits ein erstes Anzeichen dafür, dass Sie es bei der nächsten Trainingsrunde ruhiger angehen lassen sollten. Nach ein paar Tagen haben sich die Muskeln in Ihrem Körper in der Regel erholt, sodass Sie Ihr Sportpensum wieder leicht erhöhen können. Zum Symptom für Übertraining werden die Muskelschmerzen jedoch, wenn sie auch nach spätestens einer Woche nicht nachlassen. Gehen Sie in diesem Fall zum Hausarzt und lassen Sie sich durchchecken.

2. Übertraining verdirbt den Spaß am Sport

Sie schleppen sich regelrecht zum Training und haben keine rechte Freude mehr am Sport? Auch das kann ein Symptom dafür sein, dass Sie zu viel Sport gemacht haben. Gelegentliche Leistungs- und Stimmungstiefs sind normal, aber sollte sich dieser Zustand über längere Zeit halten, ist eine Trainingspause ratsam. Ansonsten kann es passieren, dass Sie nicht mehr von alleine aus Ihrem Stimmungstief herausfinden.

3. Zu viel Sport gemacht: Herzrasen und Schlafstörungen

Die Übertraining-Symptome hängen zum Teil davon ab, mit welcher Sportart Sie sich zu viel zugemutet haben. Lustlosigkeit und ein verlangsamter Ruhepuls sind als Folgen typisch, wenn Sie zu viel Sport gemacht haben - gerade bei Ausdauertraining, was oft von einer hohen Trainingsintensität zeugt. Bei zu viel Krafttraining ist hingegen oft das Gegenteil der Fall, wenn Sie zu viel Sport gemacht haben. Der Puls scheint sich nicht mehr beruhigen zu können, es kommt zu Herzrasen, Nervosität und innerer Unruhe. Das wiederum führt zu Schlafstörungen.

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Übertraining erkennen: Schlafstörungen als Symptom

4. Zu viel Sport gemacht: Extreme Müdigkeit als Folge

Sowohl Schlafstörungen als auch Antriebslosigkeit können sich in extremer Müdigkeit äußern. Ihr Körper versucht damit, Sie mit aller Macht zu einer Erholungspause zu zwingen. Zwingen Sie sich auf keinen Fall aus falschem Ehrgeiz zu noch mehr Sport, sondern suchen Sie einen Arzt auf. Übertraining ist alles andere als harmlos – teilweise dauert es mehrere Wochen bis Monate der Regeneration, bis sich Ihr Körper davon erholt hat.

5. Ständig krank? Alarmsignal des Körpers

Durch eine zu hohe Trainingsintensität muten Sie Ihrem Körper so viel zu, dass auch Ihr Immunsystem schließlich versagt. Das führt zu einer hohen Infektanfälligkeit des Körpers. Sind Sie also dauernd erkältet oder kämpfen mit anderen wiederkehrenden Erkrankungen, kann zu viel Sport die Ursache dafür sein.

6. Zu viel Sport gemacht: Muskelabbau

Es klingt paradox: Muskelabbau und eine Gewichtszunahme können die Folgen des Körpers sein, wenn Sie zu viel Sport gemacht haben. Ihre Muskeln wachsen bei zu hoher Trainingsintensität nicht während des Trainings – dort bekommen sie nur den Impuls dazu –, sondern in der darauf folgenden Erholungsphase. Fehlen diese Ruhepausen, stagniert daher der Muskelaufbau.

Hinzu kommt, dass Ihr Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht geraten kann, wenn Sie zu viel Sport gemacht haben. Der Körper produziert dann unter anderem zu viel von dem Stresshormon Cortisol. Das hormonelle Ungleichgewicht kann dazu führen, dass Sie Fettreserven ansetzen und gleichzeitig Muskeln abbauen. Das gegenteilige Ziel kann also die Folge sein, wenn Sie zu viel Sport gemacht haben. 

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.
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Gisèle Schneider
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Gesunde Ernährung und Sport sind für Gisèle Schneider nicht nur im Alltag wichtige Themen. Seit Jahren behandelt Sie in Ihren Artikeln Fragen rund um Sport, Ernährung und Medizin.
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