Bauchspeicheldrüsenkrebs vorbeugen: Wie kann ich mich schützen?
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Bauchspeicheldrüsenkrebs vorbeugen: Wie kann ich mich schützen?

Bauchspeicheldrüsenkrebs vorbeugen: Sie können Ihr Erkrankungsrisiko senken, wenn Sie die Einflüsse reduzieren, die das Pankreaskarzinom begünstigen. Wichtigste Maßnahme: Hören Sie auf zu rauchen. Rauchen gilt aus Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Bauchspeicheldrüsenkrebs vorbeugen: Hören Sie auf zu rauchen

Rauchen gilt als Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Bauchspeicheldrüsenkrebs. Bei Rauchern bilden sich laut der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. zwei- bis dreimal häufiger Pankreaskarzinome als bei Nichtrauchern. Passivrauchen gilt ebenfalls als schädlich.

Trinken Sie Alkohol nur in Maßen

Bei starkem Alkoholkonsum ist das Erkrankungsrisiko ebenfalls erhöht: Es ist etwa fünfmal höher als bei Menschen, die keinen oder nur sehr selten Alkohol trinken. Kommen Rauchen und Alkohol zusammen, steigt das Krebsrisiko zusätzlich.

Achten Sie auf ein gesundes Gewicht

Starkes Übergewicht beziehungsweise Fettleibigkeit ist ebenfalls ein bedeutender Risikofaktor für das Pankreaskarzinom. Und nicht nur das: Übergewicht wird generell als Krebsrisiko eingestuft. Als Ursache wird eine Schieflage in den Stoffwechselprozessen diskutiert. So sind Fettzellen – vor allem das sogenannte viszerale Fett im Bauchraum – sehr stoffwechselaktiv. Sie produzieren Hormone und Botenstoffe, die Entzündungen fördern und Wachstumsprozesse in Gang setzen.

Ebenfalls wichtig: Bewegen Sie sich ausreichend. Bewegung scheint das Krebsrisiko zu senken und hilft zudem, ein gesundes Gewicht zu halten beziehungsweise zu erreichen.

Bauchspeicheldrüsenkrebs vorbeugen: Senken Sie Risikofaktoren, die Diabetes mellitus begünstigen

Auch die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus Typ 2 kann das Erkrankungsrisiko steigern. Beugen Sie der Zuckerkrankheit vor, indem Sie Übergewicht vermeiden, sich gesund ernähren, reichlich Obst und Gemüse essen, auf ausreichend Bewegung achten und normale Cholesterin- und Blutdruckwerte anstreben.

Übrigens: Rauchen erhöht auch das Diabetes-Risiko.

Bauchspeicheldrüsenkrebs vorbeugen: Achten Sie auf eine gesunde Ernährung

Der Einfluss der Ernährung auf das Bauchspeicheldrüsenkrebs-Risiko ist zwar nicht abschließend geklärt. Bekannt aber ist, dass eine vorwiegend pflanzliche Ernährung das Krebsrisiko im Allgemeinen senken kann. Essen Sie Fleisch zudem nur in Maßen: Krebsexperten diskutieren Fleisch und tierische Fette als Risikofaktor.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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Autor/-in
Ann-Kathrin Landzettel

Ann-Kathrin Landzettel M. A. ist Gesundheitsjournalistin aus Leidenschaft. Vor allem zwei Fragen treiben die geprüfte Gesundheits- und Präventionsberaterin an: Wie können wir lange gesund bleiben – und wie im Krankheitsfall wieder gesund werden? Antworten findet sie unter anderem im intensiven Austausch mit Ärztinnen und Ärzten sowie in persönlichen Gesprächen mit Patientinnen und Patienten. Seit fast zehn Jahren gibt sie dieses Wissen rund um Gesundheit, Medizin, Ernährung und Fitness an ihre Leserinnen und Leser weiter.

 

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