Richtig tapezieren: Diese 5 Fehler sollten Sie vermeiden
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Wolfgang Ellermann
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Richtig tapezieren: Diese 5 Fehler sollten Sie vermeiden

Eine neue Tapete verleiht Ihren Räumen ein frisches Aussehen. Allerdings müssen Sie richtig tapezieren, damit das Resultat wie gewünscht ausfällt. Wir nennen Ihnen die gängigsten Fehler und zeigen, wie Sie sie vermeiden können.

1. Richtig tapezieren: Alte Tapeten nicht abnehmen

Am einfachsten ist es doch, die neuen Tapeten auf die alten zu kleben, oder? Falsch. So halten die neuen Bahnen nicht gut, wenn Sie selber tapezieren möchten. Bei Vliestapeten beispielsweise könnte eine farbige Tapete durchschimmern. Und wenn Sie Tapete über Raufaser kleben, wird das Ergebnis immer wellig und unansehnlich, da unter anderem die Unebenheiten sichtbar werden. Auch beim Tapezieren mit Papiertapeten sollte ein glatter Untergrund gegeben sein. Entfernen Sie die alten Bahnen mit Wasser und einem Spachtel und füllen Sie Bohrlöcher mit Spachtelmasse oder Gips auf, damit ein glatter Untergrund entsteht.

2. Beim tapezieren Löcher für Steckdosen und Schalter vorschneiden

Es werden immer mehrere Steckdosen und Schalter im Weg sein, wenn Sie ein Zimmer tapezieren. Schneiden Sie nicht vorab Löcher in die Tapeten, das klappt in den seltensten Fällen akkurat! Schalten Sie stattdessen die Sicherungen aus, um Steckdosen und Schalter gefahrlos abnehmen zu können. Kleben Sie die Tapeten zunächst einfach über das verbleibende Loch in der Wand und schneiden Sie die Bahn, wenn sie trocken ist, dort kreuzweise ein, wo der Schalter oder die Steckdose sitzt. Entfernen Sie nur so viel von der Tapete wie unbedingt nötig und bringen Sie anschließend Steckdosen und Schalter wieder an. So sieht man keine unschönen Ränder.

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3. Fehler beim tapezieren: Einwirkzeit des Kleisters nicht beachten

Fix die Bahn einkleistern und an die Wand? So wird das nichts. Wenn Sie richtig tapezieren möchten, halten Sie auf jeden Fall die auf der Kleisterpackung angegebene Einwirkzeit ein, damit die Tapeten sich schon im Vorfeld dehnen können. Sonst geschieht das an der Wand und die Tapeten werfen Wellen, die Sie nicht wieder loswerden

Übrigens: Sie sollten die Tapeten nicht auf dem Boden mit Kleister bestreichen - der Boden kann mit unschönen Kleberesten verschmutzt werden. Nutzen Sie in jedem Fall einen Tapeziertisch, um höchstmöglichen Komfort bei der Arbeit zu erhalten. 

4. Heizungsluft oder Durchzug beim tapezieren

Vermeiden Sie Durchzug oder eine laufende Heizung, wenn Sie richtig tapezieren möchten. Beides sorgt dafür, dass die Tapeten zu schnell trocknen. Sie haben sich durch die Flüssigkeit im Kleister ausgedehnt und beim Trocknen ziehen sie sich wieder zusammen. Passiert das zu schnell, öffnen sich unschöne Spalten zwischen den einzelnen Tapetenbahnen.

5. Beim Tapezieren auf die richtige Vorbereitung verzichten

Wenn Sie die Wände nicht sorgfältig reinigen, ehe Sie Ihr Zimmer tapezieren, zeigen sich später unter Umständen hässliche Flecken. Entfernen Sie also Schmutz, Rost und alte Farbe und behandeln Sie den Untergrund gegebenenfalls mit flüssiger Makulatur, bevor Sie eine neue Tapete anbringen.

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Als leidenschaftlicher Hobby Gärtner setzt sich Wolfgang Ellermann auch in seinen Artikeln mit den täglichen Fragen rund um den Garten auseinander. Ebenfalls ist er begeisterter Angler und Hobby-Läufer.
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