Souping: So gesund ist der Detox-Suppentrend
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Souping: So gesund ist der Detox-Suppentrend

Was gestern die fruchtigen Smoothies waren, sind heute die Suppen: Souping ist ein Trend, der aus Los Angeles zu uns rüber geschwappt ist. Grund genug, sich das Detox-Phänomen einmal genauer anzuschauen. Ist es tatsächlich so gesund?

Den ganzen Tag über Suppe

Souping wird zwischen einem und fünf Tagen am Stück veranstaltet. In dieser Zeit nehmen Sie mehrmals am Tag lediglich Suppen und Brühen zu sich. Die Idee geht zurück auf die Erfinderinnen Vivienne Vella und Angela Blatteis. Sie gründeten das Unternehmen Soupure und servieren den Schönen und Reichen ihre frischen, selbst gekochten Suppen. Diese bestehen ausschließlich aus frischen, gesunden Zutaten, verzichten weitgehend auf Fleisch und komplett auf chemische Zusatzstoffe. Stattdessen punkten sie mit wertvollen Vitaminen und Mineralien, belasten die Leber und Nieren nicht wie Smoothies mit Fruchtzucker und bringen nur wenige Kalorien mit.

Suppen selbst gemacht

Suppen zum Bestellen – das klingt ideal, wenn Sie keine Lust zum Kochen oder Rezepte-Bücher-Wälzen haben. Allerdings kostet ein Souping-Paket etwa 68 US-Dollar (ca. 57 Euro), und das für einen Tag. Deutlich schonender für den Geldbeutel ist es also, wenn Sie die Suppen selbst herstellen. Sie können Gemüse und Obst dafür verwenden, Samen und Nüsse. Die Möglichkeiten zur Zusammenstellung sind fast unendlich groß. Allerdings müssen Sie sich im Vorfeld mit den Inhaltsstoffen der einzelnen Ingredienzen auseinandersetzen und die Suppen frisch zubereiten. Vermissen Sie es, kräftig kauen zu müssen, kochen Sie das Gemüse nicht ganz weich und fügen Sie Samen oder Nüsse hinzu.

 Was beim Souping im Suppentopf landet, entscheiden Sie nach Lust und Laune.
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Was beim Souping im Suppentopf landet, entscheiden Sie nach Lust und Laune.

So gesund ist der Trend

Beim Souping haben Sie, wenn Sie alles richtig machen, die Kontrolle über die Inhaltsstoffe. Sie können sich kalorienarme, leckere Suppen zubereiten und bald schon spüren, wie gut sie Ihnen tun. Wenn Sie nebenbei nicht das Trinken vergessen – und das kommt vor, wenn Sie flüssige Mahlzeiten zu sich nehmen –, spülen Sie Ihren Körper innerhalb weniger Tage komplett durch. Der Verzicht auf Zucker und der sparsame Einsatz von Fetten bei gleichzeitiger Zufuhr von Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen und Antioxidantien wirkt sich positiv auf Ihre Gesundheit aus und lässt nebenbei auch noch die Pfunde purzeln.

Achtung – nicht übertreiben!

Purzelnde Pfunde – da klingelt es bei manch einem Körperbewussten direkt in den Ohren. Doch Souping ist nicht als dauerhafte Ernährung geeignet. Ab und zu, etwa alle paar Monate oder an einem bestimmten Tag in der Woche, tun Sie sich damit etwas Gutes. Für eine ausgewogene Ernährung kehren Sie aber immer wieder zu einem normalen, vielfältigen Speiseplan zurück, sonst stellen sich unweigerlich irgendwann Mängel bei Ihnen ein.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

SH
Autor/-in
Svenja Hauke
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