Sind Cashewkerne gesund? 6 Fakten zu den leckeren Früchten
© etiennevoss/iStock/Thinkstock
(7)

Sind Cashewkerne gesund? 6 Fakten zu den leckeren Früchten

Wie gesund sind Cashewkerne eigentlich? Fest steht: Sie geizen nicht mit Proteinen, Vitaminen und anderen Nährstoffen und sind zudem lecker. Warum Sie häufiger zu der köstlichen Knabberei greifen sollten, erfahren Sie hier.

1. Cashewkerne sind keine Nüsse

Cashewkerne werden umgangssprachlich oft als Cashewnüsse bezeichnet, obwohl das aus botanischer Sicht nicht korrekt ist. Streng genommen handelt es sich um Kerne. Sie wachsen an einem verdickten Fruchtstiel, der aufgrund seines Aussehens als Cashew-Apfel bezeichnet wird. In der Küche werden Cashewkerne trotzdem wie Nüsse verwendet, beispielsweise um knackige Salate zu verfeinern oder dem Müsli etwas mehr Biss zu verleihen.

2. Cashews sind relativ fettarm

Im Vergleich zu vielen echten Nusssorten enthalten die Kerne weniger Fett. So befinden sich in 100 Gramm der pflanzlichen Proteinquelle 42,2 Gramm Fett. Die gleiche Menge Haselnüsse enthält 61,6 Gramm Fett, bei Walnüssen sind es sogar 62,5 Gramm Fett pro 100 Gramm.

3. Cashewkerne enthalten viele Proteine

Darüber hinaus sind Cashewkerne mit einem Anteil von fast 20 Prozent reich an Proteinen – und gewinnen schon wieder gegen ihre Nusskonkurrenz. 100 Gramm Walnüsse liefern lediglich 14,5 Gramm Proteine und die gleiche Menge Haselnüsse sogar nur 12 Gramm.

Doch wozu sind Proteine eigentlich gut? Die in der Umgangssprache meist als Eiweiß bezeichneten Nährstoffe sind überlebenswichtig, da sie beschädigte Zellen reparieren und neue Zellen konstruieren können. Das ist zum Beispiel für den Muskelaufbau wesentlich.

4. Cashewkerne stecken voller Mineralstoffe

Cashewkerne sind reich an gesunden Mineralien wie

Eisen ist wichtig für die Energiegewinnung in den Zellen sowie für die Zellatmung. Magnesium unterstützt Nerven, Muskeln und Herz. Kalium reguliert den Wasserhaushalt sowie den Blutdruck. Phosphor sorgt gemeinsam mit Kalzium für feste Zähne und Knochen.

5. Geröstete Cashewkerne haben spezielle Vorzüge

Wenn Sie Nüsse oder Cashewkerne rösten, verändert das die Nährstoffe. Die hitzeempfindlichen ungesättigten Fettsäuren werden dabei zerstört. Mineralstoffe hingegen kann der Körper leichter aufnehmen, wenn die Cashewkerne geröstet wurden.

Wenn Sie die gesunden Aspekte der Kerne nutzen wollen, sollten Sie am besten abwechselnd naturbelassene und geröstete Cashewkerne essen. Aber Achtung: Die gerösteten Cashews aus dem Knabberregal enthalten meist viel zu viel Salz! Rösten Sie Ihre Cashewkerne lieber selbst bei mittlerer Hitze und ohne Fett in der Pfanne.

 Vor allem in der asiatischen Küche sind Cashewkerne geröstet oder gekocht häufig Bestandteil des Essens.
© zstockphotos/iStock / Getty Images Plus

Vor allem in der asiatischen Küche sind Cashewkerne geröstet oder gekocht häufig Bestandteil des Essens.

6. Cashews sind ein gesunder Snack in der Schwangerschaft

Vor allem die vielen Vitamine und Nährstoffe machen Cashewkerne gesund. Folsäure ist ein Nährstoff, der für alle Menschen wichtig ist. Er ist an Wachstumsprozessen und an der Blutbildung beteiligt. Insbesondere in der Schwangerschaft muss daher auf eine ausreichende Versorgung mit dem B-Vitamin geachtet werden. Ein Mangel daran kann dem ungeborenen Kind schaden.

Neben der Folsäure enthalten die Kerne auch noch eine Menge anderer wertvoller Nährstoffe. In der Schwangerschaft sind Cashewkerne deshalb ein leckerer und gesunder Beitrag zur ausgewogenen Ernährung.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

GS
Autor/-in
Gisèle Schneider
Wie finden Sie diesen Artikel?