Lebensmittel gegen Kopfschmerzen: 8 mal natürliche Hilfe
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Lebensmittel gegen Kopfschmerzen: 8 mal natürliche Hilfe

Stress, Schlafmangel und falsche Ernährung führen oft zu Kopfweh. Nicht nur Tabletten, auch Lebensmittel können gegen Kopfschmerzen helfen. Hier finden Sie acht Hausmittel aus der Küche.

Kopfschmerzen können viele Ursachen haben. Neben Stress und Schlafmangel kann auch eine falsche Ernährung hinter den Schmerzen stecken. Mit den folgenden Lebensmitteln können Sie leichten Kopfschmerzen entgegenwirken oder vorbeugen. Bei dauerhaften Problemen mit Kopfweh oder Migräne hilft allerdings nicht der Griff in den Kühlschrank, sondern nur der Gang zum Hausarzt oder zum Neurologen.

1. Trockenobst

Rosinen, getrocknete Aprikosen, Pflaumen und Datteln enthalten von Natur aus viel Salizylsäure. Salizylsäure ist der Wirkstoff, der unter anderem Aspirin so wirksam gegen Kopfschmerzen macht. Das macht Trockenfrüchte zu einem leckeren und hilfreichen Lebensmittel bei Kopfschmerzen.

2. Cashewnüsse

Cashewnüsse enthalten Tryptophan. Diese Aminosäure hilft bei der Bildung von Serotonin, das als sogenanntes “Glückshormon” für die Reizleitung im Gehirn verantwortlich ist. Fehlt dieser Botenstoff, wird die Übertragung schwierig und es kommt zu Spannungskopfschmerzen.

3. Avocados

Die grün-schwarzen Früchte aus Amerika enthalten jede Menge gesunder, ungesättigter Fettsäuren. Im Gegensatz zu gesättigten Fettsäuren behindern sie nicht die Bildung von Serotonin. Darüber hinaus enthält die Avocado viel Magnesium, das bei der Muskelentspannung hilft.

4. Hülsenfrüchte

Zu den Hülsenfrüchten zählen Erbsen, Bohnen, Linsen, Soja, Erdnüsse und Kichererbsen. Sie enthalten in hohem Maße Magnesium und Vitamin B2. Beide Stoffe sind wichtig für die Nervenbahnen und die Reizübertragung im menschlichen Körper und hängen somit direkt mit dem Schmerzempfinden zusammen.

Rosinen, getrocknete Aprikosen und Co. enthalten den Wirkstoff von Aspirin.

Rosinen, getrocknete Aprikosen und Co. enthalten den Wirkstoff von Aspirin.

Cashewkerne fördern die Bildung von Glückshormonen.

Cashewkerne fördern die Bildung von Glückshormonen.

Die Fettsäuren der Avocado ermöglichen dem Glückshormon Serotonin freie Bahn.

Die Fettsäuren der Avocado ermöglichen dem Glückshormon Serotonin freie Bahn.

Erbsen, Bohnen und andere Hülsenfrüchte nehmen Einfluss auf das Schmerzempfinden.

Erbsen, Bohnen und andere Hülsenfrüchte nehmen Einfluss auf das Schmerzempfinden.

Grünes Gemüse kämpft mit Magnesium gegen Kopfschmerzen.

Grünes Gemüse kämpft mit Magnesium gegen Kopfschmerzen.

Bei Wenigtrinkern kann Kaffee gegen Kopfschmerzen helfen.

Bei Wenigtrinkern kann Kaffee gegen Kopfschmerzen helfen.

Flüssigkeitsmangel fördert Kopfschmerzen – regelmäßiges Trinken hilft.

Flüssigkeitsmangel fördert Kopfschmerzen – regelmäßiges Trinken hilft.

Ein konstanter Blutzuckerspiegel durch Vollkornprodukten beugt Schmerzen vor.

Ein konstanter Blutzuckerspiegel durch Vollkornprodukten beugt Schmerzen vor.

 

5. Grünes Gemüse

Grüne Gemüsesorten wie Spargel, Grünkohl und Spinat sind aus vielerlei Gründen gesund. Für einen schmerzfreien Kopf sind sie vor allem wegen ihres hohen Magnesiumgehalts wichtig. Fehlt Magnesium, verspannen sich die Muskeln und die Nerven arbeiten nicht richtig, was oft zu Schmerzen führt.

6. Kaffee

Kaffee hilft, den Serotoninspiegel im Gehirn zu erhöhen und regt die Durchblutung an. Ein doppelter Espresso kann daher eine schnelle Hilfe bei Kopfweh sein – allerdings nur für Menschen, die eher selten Kaffee trinken. Bei übermäßigem Genuss kann das aromatische Heißgetränk die Beschwerden sogar verstärken.

7. Wasser und Tee

Kopfschmerzen sind oft das erste Zeichen für Flüssigkeitsmangel. Achten Sie deshalb darauf, ausreichend und regelmäßig zu trinken, um Kopfschmerzen gar nicht erst entstehen zu lassen. Am besten eignen sich Kräutertees und Wasser. Auch wenn die Schmerzen schon da sind, kann ein großes Glas Wasser manchmal helfen, den Kopf zu beruhigen.

8. Vollkornprodukte

Ein ständiges Schwanken des Blutzuckerspiegels kann sich in Kopfschmerzen niederschlagen. Regelmäßiges Essen und Lebensmittel aus Vollkorn helfen, den Blutzucker auf einem relativ konstanten Level zu halten und können so einem schmerzenden Kopf vorbeugen. Außerdem enthalten sie viel Magnesium, das Muskeln und Nervenbahnen beruhigt.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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Autor/-in
Gisèle Schneider
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