Kalorienarmes Obst: 6 Früchte für die schlanke Linie
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Kalorienarmes Obst: 6 Früchte für die schlanke Linie

Viele der leckersten Früchte enthalten leider große Mengen Zucker. Doch zum Glück gibt es auch kalorienarmes Obst. Bei diesen Sorten können Sie ohne schlechtes Gewissen zugreifen.

Welches Obst hat wenig Kalorien und ist auch noch gesund?


Bei einer figurbewussten Ernährung sind nicht nur die Kalorien entscheidend, auch eine gute Versorgung mit Nährstoffen muss bedacht werden. Denn was nützt ein schlanker Körper, wenn er nicht gesund ist?


Deshalb finden Sie hier sechs Obstsorten mit wenig Kalorien, vielen Nährstoffen und teilweise sogar mit tollen Effekten, die den Stoffwechsel und die Sommerdiät aktiv unterstützen.


1. Wassermelone


Mit 8,3 Gramm Zucker auf 100 Gramm Wassermelone ist die Frucht zwar recht süß, aber viele Kalorien enthält sie nicht – gerade einmal 24 Kilokalorien. Das liegt an dem hohen Wasseranteil von circa 95 Prozent. Damit ist die Wassermelone wohl das Obst mit den wenigsten Kalorien.


Der hohe Wassergehalt hilft, Giftstoffe aus dem Körper zu spülen, während in den Fruchtfasern Vitamin A, Vitamin C und Eisen stecken.


2. Erdbeeren


Mit rund 5,3 Gramm Zucker und knapp 32 Kilokalorien pro 100 Gramm gehören Erdbeeren zum Obst mit den wenigsten Kalorien. Davon sind lediglich sechs Gramm Kohlenhydrate und Fett enthalten die Beeren überhaupt nicht.


Gesund sind die aromatischen roten Früchte auch noch: Rund 57 Milligramm Vitamin C auf 100 Gramm pushen die Abwehrkräfte. Mit 200 Gramm Erdbeeren ist bereits der Tagesbedarf gedeckt.


Während Ihrer Diät versorgt das kalorienarme Obst Sie unter anderem mit Kalium, Zink, Eisen und Kalzium.


3. Schwarze Johannisbeeren


Die kleinen, sauren Johannisbeeren sind mit ihren bescheidenen 33 Kilokalorien pro 100 Gramm ebenfalls ideale Naschereien für Figurbewusste und unterstützen mit ihren Nährstoffen sogar aktiv die Sommerdiät.


Der hohe Kaliumgehalt der Früchte schwemmt überschüssiges Wasser aus und hilft so beim Abnehmen. Durch den hohen Vitamin-C-Gehalt wird außerdem die Produktion von Noradrenalin und L-Carnitin gesteigert, was die Fettverbrennung unterstützt.


4. Himbeeren


Himbeeren enthalten im Durchschnitt pro 100 Gramm lediglich 4,8 Gramm Zucker und nur um die 34 Kilokalorien. Die roten Beeren sind nicht nur ein Obst mit wenig Kalorien, sondern unterstützen das Abnehmen auch, indem sie die Verdauung ankurbeln. Dafür sorgen die enthaltenen Gerbstoffe, Säuren und Ballaststoffe.


Außerdem stecken sie voller gesunder Nährstoffe, wie zum Beispiel 25 Milligramm Vitamin C und 30 Milligramm Magnesium pro 100 Gramm. Im Sommer können Sie Himbeeren frisch genießen, im Herbst und Winter auf kalorienarmes Obst aus der Tiefkühlabteilung im Supermarkt zurückgreifen. Auch eingefroren büßen die kalorienarmen Früchte nichts von ihren gesunden Inhaltsstoffen ein.


5. Papaya


Mit nur 36 Kilokalorien pro 100 Gramm brauchen Sie sich keine Sorgen um Hüftgold zu machen, wenn Sie von diesem exotischen Obst naschen. Noch besser: Das in der Papaya enthaltene Papain hilft bei der Verdauung von Eiweiß und beschleunigt die Fettverbrennung. Das Enzym steckt vor allem in den Kernen, die Sie getrocknet wie Pfeffer verwenden oder auch frisch knabbern können.


Die Papaya schlägt sogar die Erdbeere in Sachen Vitamin-C-Gehalt – 80 Milligramm auf 100 Gramm – und die Himbeere in Bezug auf den Magnesiumgehalt – stolze 41 Milligramm in derselben Menge.


6. Heidelbeeren


Mit nur 36 Kalorien pro 100 Gramm gehört die Blaubeere zu den kalorienarmen, diätfreundlichen Obstsorten. Heidelbeeren gelten aufgrund ihrer sekundären Pflanzenstoffe als heimisches Superfood: Sie machen nicht nur schlank, sondern schützen auch vor vorzeitiger Hautalterung. Die enthaltenen Vitamine C und E unterstützen außerdem die Kollagenbildung und füllen Fältchen so von innen auf.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

SM
Autor/-in
Sascha Müller
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