Geranien überwintern: So mögen's Pelargonien
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Geranien überwintern: So mögen's Pelargonien

Sie können ohne großen Aufwand Ihre Geranien überwintern, wenn Sie im nächsten Jahr wieder Freude an den Blumen haben möchten. Die Storchschnabelgewächse, die eigentlich Pelargonien heißen, bevorzugen ein kühles, dunkles Winterquartier. Lesen Sie hier, wie Sie die Blumen am besten auf ihre Winterruhe vorbereiten.

Pelargonien ausgraben und beschneiden

Wenn die Nächte kalt werden, ist der Moment gekommen, die Pelargonien ins Winterquartier zu bringen. Ein- oder zweimal überleben sie den Frost, dann aber sterben sie ab. Lassen Sie es also besser nicht darauf ankommen! Lösen Sie die Pflanzen vorsichtig aus ihrem Topf oder Blumenkasten. Entfernen Sie mit den Fingern die lose Erde, aber beschädigen Sie das feine Wurzelgeflecht möglichst nicht – lassen Sie etwas Erde daran hängen. So können Sie Ihre Geranien überwintern, ohne sich um ihre Wasserversorgung viele Gedanken machen zu müssen.

Beschneiden Sie die Blumen jetzt um ein Drittel oder die Hälfte der Höhe, achten Sie aber darauf, dass einige der verdickten Knoten bestehen bleiben: Aus diesen treibt die Pflanze im nächsten Frühjahr wieder aus. Entfernen Sie vor allem Blätter und eventuelle letzte Blüten und Knospen. Diese verbrauchen nämlich nicht nur viel Wasser, sodass die Pflanzen während des Winters vertrocknen würden, sondern machen die Pelargonien auch anfälliger für Krankheiten und Schädlinge.

Das ideale Winterquartier

Geranien überwintern am liebsten an einem Ort, der vor Frost geschützt, aber nicht wärmer als zehn Grad ist. Sie sollten vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden, da sie sonst zu früh neue Triebe entwickeln. Als passend haben sich Keller, Gartenhäuschen oder Garagen erwiesen – ein Wintergarten wäre zu warm und hell.

So bewahren Sie Pelargonien auf

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Sie Ihre Geranien überwintern können. Zum Beispiel können Sie die ausgegrabenen und gestutzten Pflanzen zu dritt oder viert in einen Topf setzen, da sie viel weniger Platz wegnehmen als die wachsenden, blühenden Pflanzen der warmen Jahreszeiten. Sie sollten alle paar Wochen nach ihnen sehen und sie bei Bedarf ein wenig gießen.

Eine andere Art, auf die die Blumen im Winterquartier besonders wenig Platz einnehmen, ist das Aufhängen über Kopf. Dafür werden die Wurzeln der Pflanzen mit den noch dazwischen hängenden Erdresten in eine Plastiktüte gesteckt. Verschließen Sie sie nicht luftdicht! Es geht nur darum, die Feuchtigkeit in der Erde zu halten. Wenn Sie auf diese Weise Ihre Geranien überwintern, müssen Sie sie nicht einmal gießen. Und wenn Sie sie im Frühling wieder an die frische Luft bringen, schlagen sie schnell neu aus.

FS
Autor/-in
Franziska Studtfeld
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