Besser schlafen •

Guter Schlaf: 4 Kennzeichen für eine gute Nachtruhe

Guter Schlaf ist wichtig, denn er schenkt Erholung und neue Energie für den nächsten Tag. Doch in die Schlafqualität spielen viele Faktoren hinein. Welche Merkmale machen einen erholsamen Schlaf überhaupt aus?

1. Merkmal für einen guten Schlaf: Schnelles Einschlafen

Nachdem Sie sich ins Bett gelegt haben, schlafen Sie normalerweise innerhalb von 30 Minuten ein – so macht sich guter Schlaf bemerkbar. Wenn es länger dauert, bis der ersehnte Schlaf endlich eintritt, kann das ganz unterschiedliche Gründe haben. Die Reizüberflutung des Alltags, persönliche Sorgen, Probleme oder Stress aber auch die Ernährung spielen in vielen Fällen eine wichtige Rolle.

Direkt vor dem Schlafengehen sollten Sie daher nichts mehr essen – vor allem keine schwere Kost. Zwischen dem Abendessen und dem Zubettgehen liegen idealerweise mindestens zwei Stunden Abstand. Auch kann es helfen, vor dem Schlafengehen durch das Trinken von Kräutertees, Yoga oder Meditation für Entspannung zu sorgen und innere Ruhe zu finden.

2. Guter Schlaf bedeutet Durchschlafen

Guter Schlaf ist auch daran zu erkennen, dass Sie in der Nacht nicht häufiger als einmal aufwachen – und wenn, dann zügig wieder einschlafen. Hierfür gibt es ebenfalls verschiedene Ursachen. Oftmals spielt die Umgebung eine Rolle. Wenn es laut ist, zu viel Licht in das Zimmer fällt, sich die Matratze unbequem anfühlt oder die Raumtemperatur zu hoch oder zu niedrig ist, führt das möglicherweise dazu, dass der Schlaf in der Nacht unterbrochen wird.

In einer Wohnung oder einem Haus ist es von Vorteil, sich beim Einzug den ruhigsten Raum als Schlafzimmer auszuwählen. Wichtig ist außerdem, dass es zu Beginn der Nacht angenehm unter der Decke ist, also nicht zu warm oder zu kalt. Die optimale Raumtemperatur für guten Schlaf liegt etwa zwischen 15 und 18 Grad.

3. Ruhiger Schlaf deutet auf einen guten Schlaf hin

Wenig Körperbewegungen und Positionsverlagerungen während der Nachtruhe zeichnen einen guten Schlaf aus. Häufig bekommt der Schlafende es jedoch gar nicht mit, dass er sich hin und her wälzt. Hier helfen Schlaf-Tracker, die Sie sich als App auf Ihr Smartphone oder Ihre Smartwatch herunterladen. Sie zeichnen Ihren Schlaf auf. Über einen längeren Zeitraum können Sie daraus ablesen, wie lange und erholsam Sie schlafen.

4. Durch guten Schlaf fühlen Sie sich morgens ausgeschlafen

Nicht nur das Ein- und Durchschlafen ist relevant für guten Schlaf, sondern auch das Aufwachen. Wenn Sie sich morgens ausgelaugt und gerädert fühlen, vielleicht sogar müder als am Vorabend, haben Sie nicht gut geschlafen. Dabei spielen die unterschiedlichen Schlafphasen des Körpers eine wichtige Rolle. Ihr Wecker sollte möglichst in einer Leichtschlafphase klingeln und Sie nicht aus dem Tiefschlaf reißen. Wenn Sie morgens von alleine vor dem Wecker aufwachen, versuchen Sie nicht noch einmal einzuschlafen – sonst kommen Sie oft viel schlechter aus dem Bett als vorher.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

SH
Bewertungen (1)