Spinnen vertreiben: 4 Mittel gegen die ungebetenen Gäste
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Spinnen vertreiben: 4 Mittel gegen die ungebetenen Gäste

Nutztiere hin oder her, die Mehrheit ekelt sich vor Spinnen und hegt den Wunsch, die Krabbeltierchen zu vertreiben. Doch damit die ungeliebten Gäste nicht unnötig leiden, kommen hier vier Mittel, mit denen Sie Hausspinnen loswerden, ohne ihnen zu schaden.

1. Spinnen vertreiben mit Kastanien

Es klingt ungewöhnlich, aber mit Kastanien können Sie tatsächlich Spinnen vertreiben. Der Geruch gefällt den achtbeinigen Tierchen gar nicht, sodass sie das Weite suchen. Verteilen Sie die Früchte am besten auf Fensterbänken, Möbeln und dem Fußboden. Aber Vorsicht: Nach einiger Zeit verliert der Kastanienduft seine Wirkung. Tauschen Sie die Früchte daher alle paar Wochen gegen frische Exemplare aus.

2. Lavendel als Spinnenschreck

Während unsereins Lavendelduft als angenehm empfindet, finden Hausspinnen den Geruch eher zum Fürchten. Hängen Sie frische Bündel vor Fenstern und Türen auf oder legen Sie einige Zweige der Zierpflanze auf Ihre Fensterbänke.

Ein noch effektiveres Mittel ist Lavendelöl. Sie können sich zum Beispiel ein eigenes Duftspray mixen, indem Sie einige Tropfen des Öls mit Wasser verdünnen und in eine Sprühflasche füllen. Sprühen Sie damit Fenster- und Türrahmen ein. Alle zwei Tage wiederholen Sie das Prozedere, damit die Krabbeltiere ja nicht zurückkehren.

 Lavendel können Spinnen überhaupt nicht leiden.
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Lavendel können Spinnen überhaupt nicht leiden.

3. Eukalyptus- und Minzöl gegen Hausspinnen

Lavendel ist nicht Ihr Duft? Macht nichts, glücklicherweise gibt es noch andere Hausmittel, um Spinnen zu vertreiben beziehungsweise fernzuhalten. Dazu gehören auch Minz- und Eukalyptusöl. Verfahren Sie einfach wie im oben genannten Beispiel, um die ungebetenen Gäste zu verjagen.

4. Vorbeugende Maßnahmen: Fenster und Türen abdichten

Spinnen kriechen über Fenster und Türen in unsere Häuser und Wohnungen. Es sei denn, Sie versperren Ihnen den Zugang von vornherein. Das gelingt beispielsweise mit Insektengittern oder Fliegengittertüren. Da die Krabbeltiere aber selbst durch die schmalsten Ritzen ins Innere eindringen, sollten Sie auch alle Fugen und Spalten (etwa rund um Fensterrahmen) gut abdichten. So reduzieren Sie auch gleichzeitig Ihre Heizkosten.

Wichtig: Manch einer greift sofort zum Staubsauger, wenn er eine Spinne zu Hause entdeckt. Ein brutales Manöver, denn die armen Krabbeltiere werden mit bis zu 140 Kilometer pro Stunde durch den Schlauch in das Innere des Geräts gesaugt und verenden dabei in der Regel qualvoll. Je kleiner die Spinne, desto besser stehen zwar ihre Überlebenschancen – dennoch sollten Sie erst gar nicht zu solchen Mitteln greifen. Die bessere Alternative: Nehmen Sie einen Behälter und ein Stück Papier und befördern Sie den achtbeinigen Kollegen ins Freie. Wenn Sie dann die hier aufgelisteten Tipps anwenden, wird die Spinne Sie auch nicht so schnell wieder belästigen.

SM
Autor/-in
Simon Meyer
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