Rosen: Typische Krankheiten und Schädlinge bekämpfen
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Rosen: Typische Krankheiten und Schädlinge bekämpfen

Wie alle Pflanzen können auch Rosen von Krankheiten oder Schädlingen befallen werden. Damit Sie lange Freude an den schönen Blumen haben, können Sie Pilze oder tierische Schädlinge jedoch selbst mit ein paar einfachen Hausmitteln bekämpfen.

Rosen bei Krankheiten helfen: Milch gegen Mehltau

Der Mehltau gehört zu den typischen Krankheiten von Rosen. Der Pilzbefall äußert sich als weiße Schicht, die sich auf die gesamte Pflanze legen kann. Um eine Rose von Mehltau zu befreien, sollten Sie zunächst befallene Triebe und Blätter zurückschneiden. Die Blume können Sie zudem mit einem Gemisch aus Milch und Wasser im Verhältnis 1:9 besprühen. Das in der Milch enthaltene Lecithin sagt dem Pilz den Kampf an. Achten Sie aber darauf, keine H-Milch zu verwenden, denn dieser fehlen die entsprechenden Inhaltsstoffe. Das Gemisch sollten Sie zwei bis dreimal pro Woche auf die betroffene Rose geben.

Knoblauch und Schachtelhalm bei Rosenrost und Sternrußtau

Zwei weitere Krankheiten, die Rosen das Leben schwer machen können, sind Rosenrost und Sternrußtau. Die erste Pilzart übersät die Blumenblätter mit rostfarbenen Flecken und kann der Rose so sehr schaden, dass sie ihre Blätter gänzlich verliert. Sternrußtau bildet violett-schwarze Flecken und führt dazu, dass die Blätter absterben.

Rettung versprechen zwei selbst angemischte Spritzmittel. Zum einen können Sie eine Brühe aus Schachtelhalmen herstellen, indem Sie rund 30 Gramm getrocknete Schachtelhalme mit einem Liter Wasser in einen Topf geben. Lassen Sie die Halme über Nacht einweichen und kochen Sie die Brühe am nächsten Tag eine halbe Stunde auf. Dann mischen Sie das abgekühlte Gebräu mit Wasser im Verhältnis 1:3 bis 1:5. Sprühen Sie die Rosen mit der Brühe bei akutem Befall von Rosenrost oder Sternrußtau täglich ein.

Ein weiteres Mittel bei diesen Krankheiten ist eine Knoblauchjauche. Hacken Sie dafür 50 Gramm Knoblauch und übergießen Sie diesen mit einem Liter Wasser. Lassen Sie das Gebräu dann fünf bis 15 Tage gären, am besten draußen, da dabei ein unangenehmer Geruch entsteht. Sobald sich kein Schaum mehr bildet, ist die Jauche fertig und kann auf die Rosen gespritzt werden.

Tierische Schädlinge bekämpfen

Rosen haben auch mit Schädlingen zu kämpfen, Blattläuse, Spinnmilben und Blattwespen können sich auf der Pflanze breitmachen. Die Larven der Blattwespe können Sie einsammeln oder die Triebe abschneiden. Blattläuse und Spinnmilben sagen Sie den Kampf an, indem Sie die Pflanzen kräftig mit Wasser abspritzen. Weitere Beratung zu dem Thema Schädlinge erhalten Sie in einer Gärtnerei. Adressen in Ihrer Nähe finden Sie unter diesem Text.

SM
Autor/-in
Simon Meyer
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