Orchideen umtopfen: Am besten alle zwei bis drei Jahre
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Orchideen umtopfen: Am besten alle zwei bis drei Jahre

Wollten Sie schon einmal ihre Orchideen umtopfen und wussten nicht, wie sie die Sache am besten angehen? Dann lesen Sie hier alles zum passenden Zeitpunkt und dem richtigen Vorgehen. Mit der richtigen Anleitung haben Sie so noch länger Freude an den exotischen Pflanzen.

Alle zwei bis drei Jahre Orchideen umtopfen

Die beliebteste Gattung der Orchideen ist die Phalaenopsis, die mit mehreren Blütentrieben oft monatelang blüht. In der Regel stecken die Luftwurzeln der Pflanze mitsamt dem Substrat in einem Plastiktopf und werden in diesem auch regelmäßig gegossen. Alle zwei bis drei Jahre sollten Sie diese Orchideen allerdings umtopfen, um den Pflanzen frisches Substrat zu liefern. Abgestorbene Luftwurzeln können bei der Gelegenheit ebenfalls entfernt werden. Einen größeren Topf benötigen die Gewächse allerdings nicht unbedingt.

Ein guter Zeitpunkt für das Umtopfen der Orchideen ist der Frühling, nachdem die Blumen ihre letzten Blüten verloren haben. So kann die Pflanze ihre Energie komplett für das neue Anwurzeln verwenden und muss nicht noch Kraft für die Blüten aufbringen. Die wärmeren Temperaturen und viel Sonnenlicht helfen ihr bei diesem Prozess.

Frisches Substrat gibt neue Nährstoffe

Wenn Sie Ihre Orchideen umtopfen wollen, sollten Sie spezielles Substrat für die exotischen Gewächse verwenden. Das ist deutlich gröber als herkömmliche Blumenerde. Eine fachkundige Beratung zum geeigneten Substrat erhalten Sie
in einer Gärtnerei. Ansprechpartner in Ihrer Nähe finden Sie unter diesem Text gelistet.

Liegen die neue Blumenerde sowie eine Gartenschere bereit, beginnen Sie damit, die Pflanze aus dem Plastiktopf herauszuheben. Dann lockern Sie vorsichtig mit den Händen die oft ineinander verschlungenen Luftwurzeln und entfernen das alte Substrat. Verfaulte Luftwurzeln können Sie abschneiden, gesunde Wurzeln versorgen die Pflanze jedoch mit wichtigen Nährstoffen und sollten daher nicht beschädigt werden.

Danach bringen Sie die Orchidee samt neuer Erde in den Plastiktopf zurück. Dafür halten Sie die Blume am besten mit einer Hand im Topf fest. Eine ideale Platzierung erkennen Sie daran, dass der Wurzelhals ein paar Zentimeter über den Rand hinausguckt. Die freie Hand kann nun das neue nährstoffspendende Substrat einfüllen. Durch leichtes Schütteln findet die Blumenerde zwischen den Luftwurzeln ihren Platz. Sobald Sie die Orchidee am Wurzelhals hochheben können und der Plastiktopf sich nicht löst, haben Sie die Blume erfolgreich umgetopft.

Orchideen nach dem Umtopfen nicht gießen

Anders als die meisten anderen Pflanzen sollten Sie die Orchideen nach dem Umtopfen mehrere Wochen nicht wässern. Für eine Wasserzufuhr können Sie die Luftwurzeln mit einem Zerstäuber täglich etwas besprühen, bis Sie die Gewächse nach zwei bis drei Wochen wieder wie gewohnt gießen können.

SB
Autor/-in
Sarah Berger
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