Schlafprobleme •

Warum schlafen Menschen nach dem Wochenende oft schlecht?

Vielleicht ist Ihnen auch schon einmal aufgefallen, dass Sie nach dem Wochenende schlechter schlafen können als unter der Woche. Wir erklären Ihnen, woran das liegt. 

Schlaf-Feind Nummer 1: Anspannung vor der Arbeitswoche

Am Sonntagabend gehen vor allem Berufstätigen im Bett Gedanken an die Arbeitswoche durch den Kopf. Oftmals bekommen Selbstständige oder ehrgeizige, aufstiegsorientierte Arbeitnehmer erst spät in der Nacht ein Auge zu – ebenso wie die Frustrierten oder Ängstlichen unter ihnen. Eine Umfrage der "Apotheken Umschau" unterstreicht diese Tatsache: Jeder Sechste der befragten Berufstätigen mit Schlafproblemen hat von Sonntag auf Montag einen schlechten Schlaf. Als häufigster Grund wurde das Grübeln über die kommende Arbeitswoche angegeben.

Zu erholt am Sonntagabend?

Man tut es einfach zu gerne an den freien Tagen: Ausschlafen. Viele Menschen versuchen am Wochenende, den Schlaf auszugleichen, der unter der Woche auf der Strecke geblieben ist. Verlängert sich die Nachtruhe dann aber bis in die Mittagsstunden, gerät die innere Schlafuhr völlig aus dem Takt. Die Folge: Sie sind am Wochenende so erholt, sodass Sie Sonntagabend nicht einschlafen können und am nächsten Morgen entsprechend müde sind. Bei einer Studie der Universität Pittsburgh wurde der Schlaf von 447 Probanden untersucht. 85% der sowohl männlichen als auch weiblichen Teilnehmer hatten an freien Tagen einen anderen Schlafrhythmus.

Was Sie für guten Schlaf tun können

Wenn Sie ein Wochenendlangschläfer sind und am Montag frisch erholt aus den Federn kommen wollen, versuchen Sie, Ihren regelmäßigen Schlafrhythmus auch an den freien Tagen beizubehalten: Gehen Sie in der Woche nicht zu spät ins Bett, damit gar nicht erst ein Schlafmangel entsteht. Sonntagfrüh stehen Sie dafür zeitig auf. So sind Sie abends nicht zu fit zum Einschlafen und fühlen sich am Montagmorgen auch nicht wie gerädert.

Bei jobbedingten Einschlafschwierigkeiten planen Sie am besten schon weit vor dem Zubettgehen für die kommende Woche. Das nimmt ein wenig die Anspannung und fördert eine erholsame Nachtruhe von Sonntag auf Montag. Kommen Sie dennoch ins Grübeln, versuchen Sie das altbewährte Schäfchenzählen, lesen Sie ein Buch oder denken Sie an schöne Erinnerungen. Wählen Sie auf jeden Fall etwas, das entspannend auf Sie wirkt, um die störenden Gedanken an die Arbeitswoche zu reduzieren.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

CK
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