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Trigger für Migräne: 6 Auslöser der tückischen Kopfschmerzattacken
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Christopher Kiel
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Trigger für Migräne: 6 Auslöser der tückischen Kopfschmerzattacken

Was die biologischen Ursachen für die heftigen Kopfschmerzattacken sind, ist noch ungeklärt. Allerdings sind verschiedene Auslöser für Migräne bekannt. Betroffene spüren oftmals schon im Vorfeld, dass sich eine Attacke nähert. Leider können sie nicht viel dagegen tun, aber einige Trigger lassen sich zumindest meiden.

1. Wetterwechsel

Bei einigen Patienten hat sich gezeigt, dass für sie Veränderungen des Luftdrucks, vor allem Tiefdruckgebiete, Migräne-Auslöser sind. Das ist vor allem deshalb schwierig, weil sich gegen das Wetter nichts tun lässt. Die Betroffenen leiden im Sommer oft mehr, da das Wetter sich hier häufiger ändert.

2. Stress als Auslöser für Migräne

Wer zu Migräne neigt, bekommt oft in besonders stressigen Situationen eine Attacke. Ärger mit den Kollegen oder bei Kindern in der Schule, Zeitmangel oder andersgearteter psychischer Druck führen leicht zu den bohrenden Kopfschmerzen.

3. Genuss- und Lebensmittel

Wer einen Migräneanfall bekommt, nachdem er einen Abend lang zu tief ins Glas geschaut und dabei geraucht hat, muss sich nicht wundern: Alkohol und Nikotin sind bekannte Auslöser für Migräne. Wer es kann, sollte auf die Genussmittel verzichten. Sonst ist maßvoller Konsum die einzige Lösung. Doch auch der Speiseplan sollte eine Modifizierung erfahren: Manche Betroffenen bekommen Attacken nach dem Verzehr tyraminhaltiger Lebensmittel, zu denen etwa Rotwein, Schokolade und Bananen zählen. Im Zweifelsfall lassen Sie sich von einem Arzt zur Ihrer Ernährung beraten – Adressen in Ihrer Nähe finden Sie unter diesem Artikel.

4. Gestörter Schlafrhythmus

Ein häufiger Migräne-Auslöser ist der gestörte Biorhythmus: Wer Schichtarbeit verrichtet oder als Lastkraftwagenfahrer arbeitet und zu den starken Kopfschmerzen neigt, spürt, dass jeweils bei den Umstellungen im Tagesrhythmus oder bei Schlafmangel das Risiko für eine Attacke am größten ist.

5. Hormonschwankungen und Medikamente

Vor allem Frauen sind von Attacken betroffen, die durch Hormonschwankungen ausgelöst werden. Zu bestimmten Zeiten des Zyklus ist es sehr viel wahrscheinlicher, einen Migräneanfall zu bekommen als zu anderen. Führen Sie darüber Tagebuch und sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Auch Medikamente mit Nitroverbindungen stehen im Verdacht, Auslöser für Migräne zu sein.

6. Verschiedene Defizite

Auch der Mangel an bestimmten Dingen kann zum Auslöser für Migräne werden. Manche Betroffenen bekommen Attacken vor allem bei Unterzuckerung oder wenn sie zu wenig getrunken haben. Studien beweisen außerdem, dass entgegen aller Vermutungen Koffeinentzug einen Anfall auslösen kann.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.
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Der Ernährungswissenschaftler setzt sich mit den täglichen Fragen rund um Ernährung aus.
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