Schminken mit Brille oder Kontaktlinsen: Smarte Make-up-Tipps
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Schminken mit Brille oder Kontaktlinsen: Smarte Make-up-Tipps

Eine Brille ist heute nicht nur Sehhilfe, sondern auch ein modisches Statement. Kombiniert mit dem richtigen Make-up kommen Brillen noch besser zur Geltung. Was es beim Schminken mit Brille und Kontaktlinsen zu beachten gibt, erfahren Sie hier.

Augen schminken als Brillenträger: Das richtige Know-how

Wer eine Brille trägt, kann sein Make-up so einsetzen, dass es perfekt mit der Sehhilfe harmoniert. Folgende Schminkutensilien unterstützen Sie dabei:

  • Concealer: Brillengläser sorgen dafür, dass Ihre Augenpartie von anderen deutlicher wahrgenommen wird – mit all ihren kleinen Makeln wie Pickeln oder Rötungen. Mit einem guten Concealer lassen sich diese ganz leicht überschminken. Die Farbe sollte ein bis zwei Nuancen heller sein als das Make-up, das Sie sonst für Ihr Gesicht verwenden.    
  • Lidschatten: Gedeckte Farben wie Blaugrau, Graubraun oder Graugrün sind optimal, da Ihre Augen durch die Brille schon ausreichend betont werden. 
  • Eyeliner: Faustregel: Je dicker der Brillenrahmen, umso breiter darf auch der Lidstrich sein. Nach außen verlaufend kann der Lidstrich generell etwas dicker werden.  
  • Mascara: Die Wimpern oben und unten kräftig tuschen ist erlaubt. Haben Sie jedoch sehr lange Wimpern, besteht die Gefahr, dass diese anschließend gegen die Brillengläser stoßen. In solchen Fällen lieber nur am Wimpernansatz tuschen.
  • Augenbrauenstift: Eine Brille betont auch Ihre Augenbrauen. Definieren Sie diese deshalb gut, indem Sie sie ordentlich zupfen und dünne Stellen oder Unregelmäßigkeiten mit einem Augenbrauenstift ausgleichen.
  • Lippenstift: Sollte zur Farbe des Brillengestells passen, darf aber ansonsten gerne knallig sein. 

Augen schminken mit Brille bei Kurzsichtigkeit 

Durch Brillengläser für Kurzsichtige erscheinen die Augen oft etwas kleiner, als sie wirklich sind. Doch mit dem richtigen Make-up können Sie gegensteuern. Heller Lidschatten oder auch schimmernder Eyeshadow, der auf dem oberen Augenlid und am unteren Wimpernkranz aufgetragen wird, sorgt für einen offenen Blick. Mit einer dunkleren Nuance betonen Sie anschließend die Lidfalte und den unteren Wimperkranz.

Den inneren Augenwinkel schminken Sie mit weißem oder beigem Kajal, tragen ggf. Eyeliner am oberen Wimpernkranz auf und tuschen die oberen und unteren Wimpern zum Schluss kräftig mit Mascara.

Das perfekte Augen-Make-up für weitsichtige Brillenträger

Brillengläser für Weitsichtige lassen die Augen größer wirken, sodass gedämpfte und matte Farben die erste Wahl beim Lidschatten sind. Dieser sollte auf dem Oberlid nur sparsam verteilt werden (bis kurz über die Lidfalte), am Wimpernsaum darf es ruhig etwas mehr sein.

Ein dunkler, aber feiner Lidstrich mit Eyeliner in Schwarz, dunklem Grün oder tiefem Blau betont Ihre Augen. Die Wimpern zuletzt sparsam tuschen.

Schminktipps für Kontaktlinsenträger

Wer noch nie Linsen getragen hat, fragt sich schon bei der Reihenfolge, wie das Make-up mit Kontaktlinsen funktioniert. Setzt man sie vor oder nach dem Schminken ein? 

Die Kontaktlinsen werden vor dem Schminken eingesetzt – und vor dem Abschminken wieder herausgenommen.
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Die Kontaktlinsen werden vor dem Schminken eingesetzt – und vor dem Abschminken wieder herausgenommen.

Folgende Tipps sollten Sie beachten, damit Ihre Augen nicht gereizt und die Kontaktlinsen nicht beschädigt werden:

  • Wasserlösliches Make-up mit hautfreundlichen, am besten pflanzlichen Inhaltsstoffen verwenden. Außerdem ölfreie Reinigungs- und Pflegeprodukte benutzen.
  • Kontaktlinsen nicht mit dem Make-up in Kontakt kommen lassen. Deshalb erst die Linsen einsetzen und dann schminken.
  • Creme-Lidschatten verwenden, damit keine feinen Partikel wie beim Puder-Lidschatten in die Augen geraten können.  
  • Kajal nicht direkt auf die Innenränder der Augenlider auftragen.
  • Die Linsen vor dem Abschminken wieder herausnehmen.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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