Pfirsich: Gesundes und kalorienarmes Sommerobst
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Pfirsich: Gesundes und kalorienarmes Sommerobst

So süß und lecker er ist, wirkt er fast wie eine Süßigkeit, dabei ist der Pfirsich so gesund: Das Obst besitzt viele wertvolle Inhaltsstoffe, ohne dabei viele Kalorien zu haben. Warum Sie zur Reifezeit, also von Juli bis September, häufiger zu der saftigen Frucht greifen sollten, erfahren Sie hier.

Das bringt die Frucht alles mit


Unter seiner weichen Haut enthält der Pfirsich die Vitamine A, B1 und B2 sowie C. Die B-Vitamine sind wichtig für verschiedene Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper. Weiterhin sind Kalium, Kalzium und Magnesium in dem Obst gespeichert – Stoffe, die wichtig für den Aufbau und die Funktion von Muskeln, Knochen und Zähnen sind. Trotz seiner Süße hat der Pfirsich nur rund 40 Kilokalorien pro 100 Gramm. So geht Naschen ohne Reue!


Hilft der Pfirsich der Gesundheit des Herz-Kreislaufs?


Forscher der Texas A&M University haben eine Untersuchung angestellt, deren Ergebnisse nahelegen, dass Steinobst gesund ist – viel gesünder sogar als bislang gedacht. Sie haben chemische Verbindungen in Pfirsichen, Nektarinen und Pflaumen isoliert und deren Wirkung auf den menschlichen Körper untersucht. Alle drei Sorten Steinobst enthielten vier bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe, die einen positiven Einfluss auf die Zellen in der Gefäßinnenwand und auf die Fettzellen haben. Außerdem wurde eine antientzündliche Wirkung festgestellt.


Pfirsich: Gesund und zur Vorbeugung von Krankheiten?


Die Forscher gehen davon aus, dass die untersuchten Steinobstsorten bei der Vorbeugung des metabolischen Syndroms helfen könnten. Dieses setzt sich zusammen aus Fettleibigkeit, Insulinresistenz, erhöhtem Blutdruck und einer Fettstoffwechselstörung. Es gilt als der entscheidende Risikofaktor für Herz- und Kreislauferkrankungen, für Herzinfarkte und für Schlaganfälle. Die bioaktiven Pflanzenstoffe, die Pflaume, Nektarine und Pfirsich so gesund machen, können möglicherweise diesen vier Faktoren entgegenwirken.


So spannend diese Entdeckung ist, so sehr gehört sie aber noch in den Bereich der Mutmaßungen: Bislang sind nur die sekundären Pflanzenstoffe isoliert worden, deren Wirkung untersucht werden könnte. Inwieweit sich der Verzehr von Steinfrüchten tatsächlich auf die Ausbildung eines metabolischen Syndroms auswirken kann, muss nun in umfangreichen Studien festgestellt werden.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

GS
Autor/-in
Gisèle Schneider
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