Introvertierte Menschen: 4 Eigenschaften von Introvertierten
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Introvertierte Menschen: 4 Eigenschaften von Introvertierten

Sie fallen oft nicht auf, stehen nicht gern im Mittelpunkt und scheuen große Gruppen: introvertierte Menschen. Stille Persönlichkeiten haben es selten leicht, sich in einer lauten Gesellschaft zu behaupten – dabei verbergen sich hinter ihrer zurückhaltenden Art viele Stärken.

1. Introvertierte Menschen punkten mit Einfühlungsvermögen

Introvertiertheit ist eine Persönlichkeitseigenschaft, aber weder eine Störung noch eine Krankheit. Tatsächlich trägt jeder Mensch introvertierte und extrovertierte Züge in sich, aber bei den meisten überwiegt die eine oder andere Eigenschaft. Introvertierte Menschen hören lieber zu, als dass sie selbst das Wort ergreifen. Sie sind oft gute Beobachter und haben meist feine Antennen für die Stimmungen anderer. Insbesondere dann, wenn sie nicht nur introvertierte, sondern auch hochsensible Menschen sind, fällt ihr ausgeprägtes Einfühlungsvermögen auf.

2. Introvertierte mögen Tiefgang

Eine introvertierte Herangehensweise an Aufgaben und Probleme ist in der Regel von Ruhe, Konzentration und Beharrlichkeit gekennzeichnet. Introvertierte Menschen benötigen dafür jedoch ein möglichst ruhiges Umfeld, damit sie in die Problemlösungen richtig eintauchen können. Auf diese Weise können sie sich stundenlang mit einer Aufgabe beschäftigen und hinterher mit fundierten, detailreichen und gut durchdachten Vorschlägen und Ideen aufwarten. Sie brauchen auf den ersten Blick dann zwar länger, um ihre Gedanken zu äußern, dafür benötigen diese weniger Nachbearbeitungszeit.

3. Introvertierte Menschen sind gern mal allein

Während eher extrovertierte Menschen ihren Antrieb und ihre Energie durch Außenreize gewinnen, laden Introvertierte ihre Akkus auf, indem sie Zeit alleine verbringen. Viele Außenreize, etwa auf einer Party mit vielen fremden Menschen oder einer Großveranstaltung, kosten sie Energie und sie fühlen sich hinterher erschöpft und ausgelaugt. In kleinen Gruppen oder im Vieraugengespräch hingegen blühen sie oftmals auf und sie können sich alleine mit einem ihrer Hobbys stundenlang begeistert beschäftigen.

4. Introvertiertheit ist keine Schüchternheit

Introvertiertheit wird oft mit Schüchternheit verwechselt – dabei können auch Extrovertierte schüchtern sein. Introvertiertheit bezieht sich darauf, wie Menschen auf Außenreize reagieren. Introvertierte fühlen sich in einer ruhigen Umgebung am wohlsten und können sich am besten entspannen, entfalten und arbeiten, wenn möglichst wenige Außenreize auf sie einprasseln. Schüchterne Menschen hingegen haben Angst vor negativer sozialer Beurteilung – dies kann, muss aber nicht, sich bis in eine soziale Phobie steigern.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

SH
Autor/-in
Svenja Hauke
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