Hausstauballergie: Diese 5 Hausmittel schaffen Linderung
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Hausstauballergie: Diese 5 Hausmittel schaffen Linderung

Permanente Niesanfälle, Kopfschmerzen sowie unruhiger Schlaf und Asthma können auf eine Hausstauballergie zurückzuführen sein. Schätzungsweise zwölf Prozent der Deutschen leiden unter dieser Überreaktion des Immunsystems. Wenn Sie dazugehören, können die folgenden fünf Hausmittel Ihnen helfen, besser durch den Tag zu kommen.

1. Sorgen Sie für gute Luft

Die gerade mal 0,1 – 0,5 Millimeter kleinen Milben, auf deren Kot Menschen mit einer Hausstauballergie reagieren, fühlen sich bei 25 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 70 Prozent besonders wohl. Sie können es den Milben generell ungemütlich in Ihrer Wohnung machen, wenn Sie Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit niedrig halten und mindestens einmal täglich richtig lüften.

2. Wechseln Sie regelmäßig die Bettwäsche

Milben mögen es feucht und warm. Darum hausen Sie am liebsten in unseren Betten, aber auch in Teppichen, Polstermöbeln und Plüschtieren. Milben kommen in jeder Wohnung vor. Dass ein Gramm Hausstaub bis zu 4.000 Milben enthält, ist daher kein Zeichen mangelnder Sauberkeit. Weniger wohlig wird es für die Milben allerdings in häufig gewaschener Bettwäsche. Ein bewährtes Hausmittel gegen die Symptome einer Hausstauballergie ist also das regelmäßige Wechseln der Bettwäsche. Einmal im Jahr sollten Sie auch Kissen, Decken und die Matratze reinigen.

3. Machen Sie die Milben kalt

Je kälter es ist, umso unwohler fühlen sich die Staubmilben. Deshalb können Sie Kissen, Plüschtiere und auch kleine Decken in regelmäßigen Abständen für mehrere Stunden ins Gefrierfach legen – dabei sterben die kleinen Spinnentiere ab.

4. Bestes Hausmittel: Sauberkeit

Das Hauptnahrungsmittel der Milben sind menschliche Hautschuppen und Haare. Diese scheiden sie in Form von Milbenkot wieder aus. Der Kot zerfällt, mischt sich unter den Hausstaub und sorgt dann für die allergietypischen Symptome beim Menschen. Ziel ist es daher, dem ungebetenen Mitbewohner seine Nahrungsquelle zu entziehen. Wischen Sie in Ihrer Wohnung deshalb regelmäßig feucht durch und verwenden Sie einen Staubsauger mit Mikrofilter. Mit einem Milbentest aus der Apotheke können Sie die Milbenbelastung Ihrer Wohnung regelmäßig kontrollieren.

5. Verderben Sie den Milben den Appetit

Sie können dafür sorgen, dass die Staubmilben ihren Heißhunger auf menschliche Hautschuppen ganz schnell vergessen – und zwar, indem Sie sich regelmäßig mit dem Öl des Neembaums einreiben. Das schmeckt den kleinen Plagegeistern überhaupt nicht.

Nehmen Sie eine Hausstauballergie generell nicht auf die leichte Schulter. Unbehandelt kann sich daraus ein allergisches Asthma entwickeln.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

SM
Autor/-in
Sascha Müller
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