Schlafprobleme •

Gut schlafen in der Schwangerschaft

Viele Schwangere klagen über schlechten oder unruhigen Schlaf. Vor allem gegen Ende der Schwangerschaft treten häufig Schlafstörungen auf. Der Bauch drückt auf Organe und Gefäße und macht es manchmal unmöglich, in der gewohnten Schlafposition zu schlafen. Die folgenden Tipps können helfen, in der Schwangerschaft besser zu schlafen.

Welche Schlafposition in der Schwangerschaft?

Zu Beginn der Schwangerschaft ist meist noch jede Schlafposition möglich. Nimmt der Bauchumfang zu, wird die Bauchlage unangenehm und Bauchschläfer müssen auf eine andere Schlafposition ausweichen. Gegen Ende der Schwangerschaft ist auch die Rückenlage nicht mehr zu empfehlen, denn das Gewicht des Bauches drückt auf die inneren Organe und die große Hohlvene. Die linke Seite gilt als die beste Schlafposition für Schwangere. Kreislauf und Lymphbahnen werden so am wenigsten belastet.

Kissen sorgen für besseren Schlaf

Wer die Seitenlage nicht gewohnt ist, hat in der Schwangerschaft besonders häufig Probleme beim Schlafen. Mehrere kleine Kissen im Rücken, unter dem Bauch sowie zwischen den Beinen machen die Schlafposition bequemer.  

Hebammen empfehlen auch ein Stillkissen, um das obere Bein im Schlaf abzustützen.

Sodbrennen und nächtlicher Harndrang

Nicht selten haben Schwangere mit Sodbrennen oder nächtlichem Harndrang zu kämpfen. Gegen das Sodbrennen kann es helfen, das Abendessen auf den frühen Abend zu verlegen. Vermeiden Sie fettige, schwere und stark gewürzte Speisen. Kräutertees, beispielsweise mit Fenchel, Kümmel und Anis, können helfen, die Beschwerden zu lindern.

Um nächtlichem Harndrang vorzubeugen sollten Sie tagsüber ausreichend Flüssigkeit aufnehmen. Dann brauchen Sie am Abend weniger zu trinken. Außerdem kann es helfen, die Beckenbodenmuskulatur zu trainieren. Meist lassen sich nächtliche Toilettengänge in der Schwangerschaft aber nicht völlig vermeiden. 

Entspannung gegen Schlafstörungen

Um in der Schwangerschaft besser zu schlafen, sorgen Sie am besten für eine Wohlfühlatmosphäre im Schlafzimmer. Eine dunkle, ruhige Umgebung ohne Elektrogeräte sowie eine gute Matratze sind ein Muss. Entspannungsübungen oder ein warmes Bad am Abend helfen, zur Ruhe zu kommen. Zusätzlich können entspannende Rituale wie eine Tasse Kräutertee, eine warme Milch oder ein schönes Buch helfen, besser einzuschlafen.  

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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