Behandlung von FSME
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Behandlung von FSME

Genauso wie für Borreliose gibt es auch für FSME Behandlungsmöglichkeiten, um schnell wieder gesund zu werden.

Behandlung von FSME konzentriert sich auf die Symptome

Gegen die FSME-Erreger selbst gibt es bislang keine Medikamente. Die Behandlung von FSME kann daher nicht die Ursache beheben, sondern nur die Symptome lindern. Wichtig ist strikte Bettruhe für die Patienten – dann kann das Immunsystem seine ganze Kraft darauf verwenden, Antikörper gegen das FSME-Virus zu bilden und die Krankheit zu bekämpfen.

FSME Behandlung: Ibuprofen und Paracetamol bei Schmerzen und Fieber

Bei starken Schmerzen und Fieber können in Absprache mit dem Arzt Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol zur Behandlung von FSME eingesetzt werden. In der zweiten Phase der Erkrankung ist ein stationärer Krankenhausaufenthalt zur Behandlung ratsam. Denn falls es zu lebensbedrohlichen Atemlähmungen und Bewusstseinsstörungen kommt, können die Patienten hier sofort auf die Intensivstation verlegt werden.

Schäden am Nervensystem möglich

Laut Studien bleiben nach einer FSME-Infektion in etwa 50 % der Fälle Schäden am Nervensystem zurück. Mögliche Spätfolgen der Erkrankung sind zum Beispiel dauerhafte Lähmungserscheinungen. Hier kann unter Umständen eine Physiotherapie helfen. Bleibende Sprachstörungen kann ein Logopäde behandeln. Das Risiko für bleibende Schäden ist bei erwachsenen und vor allem älteren Patienten höher als bei Kindern.

Gegen FSME können Sie sich impfen lassen. Dies empfiehlt sich vor allem, wenn Sie in einem Risikogebiet wohnen oder einen Urlaub in einem Risikogebiet planen.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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