Alternate-Day-Fasting
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Alternate-Day-Fasting

Neben der 16:8 Methode und der 5:2 Diät bietet das sogenannte Alternate-Day-Fasting eine weitere Möglichkeit zum Praktizieren des Intervallfastens. Hier die wichtigsten Informationen zu dieser Diätvariante.

Alternate-Day-Fasting - Was ist das?

"Alternate-Day-Fasting" zeichnet sich durch einen täglich wechselnden Intervall von Essen und Essenspause aus. Die Methode wurde erforscht und publiziert von der Ernährungswissenschaftlerin und Autorin Dr. Krista Varady. Die Methode gilt als eher extremere Form des Fastens, da die täglich wechselnden Intervalle auf Dauer anstrengend werden können. Sollten Sie überlegen, diese Methode auszuprobieren, ist es wichtig, dass Sie im Vorfeld mit Ihrem Hausarzt darüber sprechen und sich beraten lassen.

Funktion des Alternate-Day-Fastings 

Am Tag der Fastenpause erlaubt das Alternate-Day-Fasting dem Hungergefühl nach Belieben nachzugehen. Wie bei der 16:8 Methode und bei der 5:2 Diät wird allerdings auch hier eine gesunde und ausgewogene Ernährungsweise empfohlen, um ein optimales Ergebnis hinsichtlich Gewichtsreduktion und Optimierung des Gesundheitszustandes zu erzielen. 

Am Fastentag wird hier lediglich ca 25% des erforderlichen Energiebedarfs durch die Nahrungsaufnahme gedeckt. Diese Herangehensweise bietet eine unbeschwertere Alternative zu der Ausführung, bei welcher am Fastentag lediglich Flüssigkeit in Form von Getränken zu sich genommen wird. Hier beklagten die Praktizierenden vor allem ein stark ausgeprägtes Hungergefühl in der Essenspause. 

Alternate-Day-Fasting: Auswirkungen 

Ähnlich wie bei den anderen Varianten, der 16:8 Methode und der 5:2 Diät, lassen sich auch bei dem "Alternate-Day-Fasting" positive Ergebnisse im Bezug auf Gewichtsreduktion und Gesundheit ausmachen. Der menschliche Körper greift auf die gespeicherten Energiereserven zurück und versorgt ihn während der Fastenphase. Neben dem Ausbleiben des Jo-Jo-Effekts aufgrund der ständigen Wiederaufnahme von Nährstoffen sinkt auch der Insulinspiegel, was die Prävention von Krankheiten wie Diabetes Typ 2 mit sich bringt.

Alternate-Day-Fasting erfordert Disziplin

Die positiven Auswirkungen des Alternate-Day-Fastings sprechen durchaus für das Praktizieren, wenn das Ziel des Abnehmens erreicht werden soll. Allerdings ist diese Variante etwas gewöhnungsbedürftiger, da der tägliche Wechsel der Ernährungsweise eine Herausforderung für den Körper und Geist darstellen kann. Daher ist das Alternate-Day-Fasting vor allem vor allem jenen zu empfehlen, die bereits Erfahrung im Bereich des Fastens mitbringen und die erforderliche Disziplin aufbringen und die Regeln befolgen können. 

Regeln des Alternate-Day-Fastings

  • Auch in den Fastenpausen ausgewogen ernähren (z.B. Vollkorngetreideprodukte)
  • Lediglich Wasser, Kaffee und ungesüßten Tee trinken
  • Nur 25% des Energiebedarfs an Fastentagen durch Nahrungsaufnahme decken

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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