Körper entschlacken: Die fünf besten Lebensmittel
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Körper entschlacken: Die fünf besten Lebensmittel

Wenn Sie Ihren Körper entschlacken möchten, kommt es auf die richtige Wahl der Lebensmittel an. Denn nicht jedes Nahrungsmittel eignet sich für eine erfolgreiche Detox-Kur. Hier finden Sie die fünf besten Lebensmittel zum Entgiften.

1. Artischocken: Hilfe für die Leber

Artischocken unterstützen die Leber, deren Hauptaufgabe es ist, den Körper zu entgiften. Das wohlschmeckende Gemüse befreit die Leber von Giftstoffen, sodass das Organ vermehrt Gallenflüssigkeit produzieren kann, die wiederum wichtig für die Aufnahme und Spaltung essenzieller Nährstoffe ist. Außerdem kann sich der Verzehr von Artischocken auch positiv auf die Blutfettwerte auswirken. Um von der entschlackenden Wirkung der Artischocke zu profitieren, sollten Sie immer zum frischen Gemüse greifen und nicht auf Dosenware setzen. Supermärkte und Wochenmärkte in Ihrer Nähe, wo Sie frische Artischocken erhalten, finden Sie unter diesem Artikel.

2. Avocados: Reich an Antioxidantien und Ballaststoffen

Wer seinen Körper entschlacken und gleichzeitig etwas für seine Figur tun möchte, sollte Avocados in Erwägung ziehen. Die fettreiche Frucht enthält zwar stolze 221 Kalorien pro 100 Gramm, punktet aber mit vielen ungesättigten Fettsäuren, die beim Abnehmen helfen, indem sie dem Körper ein nachhaltiges Sättigungsgefühl vermitteln. Dasselbe gilt für die Ballaststoffe, die ebenfalls reichlich in der Frucht enthalten sind. Antioxidantien unterstützen die Entgiftung des Körpers zusätzlich, indem sie freie Radikale binden, die sonst das Gewebe schädigen könnten. Die Avocado können Sie auf ganz verschiedene Arten genießen – zum Beispiel klassisch als Guacamole, als Brotaufstrich, in einem Salat oder als leckere Karotten-Avocado-Rohkost. Zusammen mit Knoblauch und Basilikum püriert und mit Kirschtomaten verfeinert ergibt eine Avocado auch eine tolle Pasta-Soße. Wichtig: Die Avocado-Soße unbedingt kalt auf die frisch gekochten Nudeln geben – erhitzt man die Frucht, wird sie bitter und verliert ihren köstlichen Geschmack.

3. Spargel: Der gesunde Allrounder

Spargel kann die Nierenfunktion unterstützen, denn das Gemüse wirkt harntreibend. Und da auch über die Nieren Schadstoffe ausgeschieden werden, fördert das Gemüse die Entgiftung. Den im Spargel enthaltenen Fruchtsäuren wird außerdem eine innerlich reinigende Wirkung nachgesagt. Ihren Körper entschlacken Sie allerdings nur dann effektiv, wenn Sie den Spargel ohne Sauce hollandaise, Schinken oder andere fetthaltige Lebensmittel genießen, die für die Reinigung des Körpers alles andere als förderlich sind. Auch, wenn Sie an Gicht leiden, sollten Sie beim Konsum von Spargel vorsichtig sein. Das Gemüse enthält viel Purin, das im Körper zu Harnsäure umgewandelt wird, und so einen Gichtanfall auslösen kann.

4. Brokkoli: Wichtige Enzyme

Auch Brokkoli gehört zu den Gemüsesorten, mit denen Sie Ihren Körper entschlacken können. Damit er seine volle Wirkung entfalten kann, sollten Sie ihn allerdings nur kurz erwärmen oder dünsten – und keinesfalls in der Mikrowelle zubereiten. Nur dann können die darin enthaltenen, wertvollen Enzyme den Abtransport von Gift- und Schadstoffen aus dem Körper unterstützen.

5. Rote Bete: Vielseitiges Lebensmittel

Auch Rote Bete eignet sich hervorragend für eine Entschlackungs- oder Detox-Kur. Das Gemüse kann Sie zum Beispiel unterstützen, wenn Sie Ihre Leber entgiften wollen, damit diese ihre Filterfunktion noch besser erfüllen kann. Die in Rote Bete enthaltenen Antioxidantien wirken außerdem gegen freie Radikale und schützen so vor Entzündungen. Ganz nebenbei unterstützt dieses Lebensmittel auch die Blutbildung, da es reich an Eisen und Vitamin A ist. Rote Bete schmeckt sowohl roh als auch gekocht. Besonders schmackhaft ist zum Beispiel ein Rote-Bete-Salat.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.
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