Schaurig-schön: 5 typische Nachtfalter in Deutschland

In der Dunkelheit fühlen sie sich wohl. Deshalb bekommen wir Nachtfalter in Deutschland nicht so oft zu Gesicht. Dabei sind sie ihren schillernden Verwandten, den Tagfaltern, zahlenmäßig deutlich überlegen: Rund 3.300 Falterarten sind nachtaktiv – das sind 95 Prozent der heimischen Schmetterlinge.

Dass Nachtfalter in Deutschland erst in der Dämmerung aus ihren Verstecken kriechen, hat einen guten Grund: Dann sind viele ihrer Fressfeinde und -konkurrenten nicht mehr unterwegs. Ihr unscheinbares Äußeres kommt ihnen dabei sehr entgegen, schließlich können sie sich damit gut verbergen. Ein schillerndes Flügelkleid wie tagaktive Schmetterlinge haben sie auch zur Fortpflanzung nicht nötig. Während Tagfalter mit ihren bunten Flügeln Partner anlocken, behelfen sich Nachtfalter-Weibchen mit Sexuallockstoffen. Die sind für die Männchen auch in großer Entfernung wahrzunehmen.