Giftige Pflanzen für Katzen: Grüne Gefahren im Garten

In vielen Gärten stehen giftige Pflanzen für Katzen, die zu Erbrechen, Durchfall, Lähmungen oder sogar zum Tod führen können, wenn ein neugieriger Stubentiger daran knabbert. Hier erfahren Sie, welche Pflanzen Sie als Katzenbesitzer aus Ihrem Garten entfernen sollten.

Giftige Pflanzen für Katzen: Gefahr durch Frühlingsblüher

Ob Hyazinthe, Krokus oder Maiglöckchen: Frühlingsblumen bringen Farbe in den Garten und läuten die warme Jahreszeit ein. Kein Wunder, dass sie gerne gepflanzt werden. Allerdings sind die genannten Arten giftige Pflanzen für Katzen, ebenso wie Schneeglöckchen, Tulpen und auch Löwenzahn, der sich oft ganz von selbst auf dem Rasen ausbreitet. Wenn Sie sicher sein wollen, dass sich Ihre Katze im Garten gefahrlos bewegen kann, sollten Sie diese Blumen aus Ihrem heimischen Grün verbannen. Gerade bei jungen Katzen, die noch alles anknabbern, was ihnen vor die Schnauze kommt, ist Vorsicht besser als Nachsicht.

Efeu, Buchsbaum, Kirschlorbeer und Co. im Garten vermeiden

Neben Blumen können auch Büsche und Bodendecker giftige Pflanzen für Katzen sein. So können sich die Stubentiger etwa beim Verzehr von Blättern des Buchsbaums oder des Kirschlorbeers Vergiftungen zuziehen. Efeu, der gerne an der Häuserwand rankt oder als Bodendecker verwendet wird, ist ebenfalls giftig, genauso wie Rhododendron und Oleander sowie Azaleen, Buchsbaum, Chrysanthemen, Drachenbaum, Fingerhut, Flieder, Geranien, Ginster, Hartriegel, Herbstzeitlose, Hortensien, Narzissen, Nelken, Primeln, Rittersporn und weitere. Besonders gefährlich ist auch der Blaue Eisenhut, da er sein Gift bereits bei der kleinsten Berührung verströmt.

So erkennen Sie Symptome einer Vergiftung

Falls sich einige der genannten Pflanzen in Ihrem Garten befinden, sollten Sie Ihre Katze beim Spaziergang durch das heimische Grün genau im Auge behalten. Eine Vergiftung kann sich durch diverse Symptome zeigen. Sofort zum Tierarzt sollten Sie, wenn Ihr Stubentiger nach einem Aufenthalt im Garten zittert, viel Speichel ausscheidet, unruhig wirkt oder einen unsicheren Gang entwickelt. Giftige Pflanzen für Katzen können zudem nach dem Verzehr Erbrechen, Durchfall und Lähmungserscheinungen auslösen. Krampfanfälle und Bewusstseinsstörungen sind ebenso möglich – auch hier sollten Sie umgehend einen Tierarzt aufsuchen.

Tipp: Stellen Sie Ihrer Samtpfote Katzengras oder Katzenminze in den Garten – die ungiftigen Pflanzen werden von Katzen geliebt. So kommt Ihre Mieze gar nicht erst in Versuchung, andere Gewächse anzuknabbern. Doch noch einmal: Besser ist es, wenn Sie alle für Katzen giftige Pflanzen aus Garten und Wohnung entfernen.