5 kuriose Weihnachtsfakten
(1)

5 kuriose Weihnachtsfakten

Haben Sie schonmal von einem traditionellen Weihnachtsessen bei einer Fastfoodkette gehört? Neben kuriosen Rechtssprechungen beinhaltet die Weihnachtszeit weitere ungewöhnliche Fakten: Wir stellen Sie ihnen vor!

Die deutsche Weihnachtszeit: Ein teurer Spaß

Schon gewusst, dass Weihnachten für deutsche Bürger eine teure Angelegenheit ist? Eine Statistik des Jahres 2018 besagt, dass Deutsche pro Kopf im Schnitt 472,30€ nur für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Das ist zwar immernoch ein kleines bisschen weniger als im Jahr 2016, wo die Ausgaben pro Person bei 477€ lagen. Im Vergleich zum Jahr 2011 hingegen mit einer durchschnittlichen Ausgabe von 338,90€ pro Kopf fällt der Preis ziemlich üppig aus. 

Jesus: ein unbeliebter Name

Weihnachten impliziert natürlich einen besonderen Mann: Jesus gilt im christlichen Glauben als Gottes Sohn und Heilsbringer. In vielen christlich-dominierten Ländern (vor allem im lateinamerikanischen Raum) ist Jesus ein äußerst gängiger Name. Auch in Deutschland ist es erlaubt, den Namen Jesus zu vergeben. Dennoch fiel die Wahl, das eigene Kind nach einem Heiland zu benennen eher mau aus: So gab es im Jahr 1998 gerade mal 390 Menschen mit dem Namen Jesus in Deutschland. 

Weihnachtsfrieden an der Front

Im ersten Weltkrieg zwischen 1914 und 1918 kam es an einem Abend zu einer Situation, die man auch als "Weihnachtswunder" bezeichnen könnte. Am 24. Dezember 1914 initiierten britische und deutsche Soldaten an einigen Stellen der Westfront entlang des Ärmelkanals bis an die Schweizer Grenze einen nicht befohlenen Waffenstillstand. So kam es vor allem an jenen Orten, an denen es sonst zu Schusswechseln zwischen den verfeindeten Truppen kam, zum (leider nur kurzzeitigen) Frieden. 

Fastfood-Festtagsschmauß

Weihnachten mal anders: Nicht jeder zelebriert das Weihnachtsfest mit dem traditionellen Gänsebraten am gedeckten Tisch bei gemütlichem Beisammensein. In Japan beispielsweise ist es eine alljährlich wiederkehrende Tradition, das Weihnachtsessen in den öffentlichen Bereich zu verlegen - und zwar zu einer Fastfoodkette. 

Ja, Sie haben richtig gelesen. In Japan strömen jedes Jahr viele hungrige Besucher am Weihnachtsabend ins Fastfoodrestaurant und schlemmen dort gemeinsam. Dort können sie vielerlei Specials wie einen extra Weihnachtskuchen und weitere Leckereien abgreifen. 

Der Weihnachtsmann in der Physik

Quasi jeder kennt die Erzählungen vom Weihnachtsmann: Der dicke, nette Mann mit seinem roten Anzug, der roten Pelzmütze, dem weißen Bart und dem Sack voll Geschenke, der mit seinem Schlitten und den Rentieren ganz schnell mal alle Haushalte der Welt mit Kindern abklappert und dort in Windeseile seine Geschenke verteilt. Eine schöne Vorstellung, doch auch aus einem physikalischen Blickwinkel eher unlogisch.

Wenn es den Weihnachtsmann wirklich gäbe müsse er, um alle Kinder der Welt in einer Nacht zu beschenken jedes Haus in einer 1/1000 Sekunde besuchen, dort seine Geschenke abliefern und weiterfliegen. Dies entspricht sage und schreibe 822,6 Besuche pro Sekunde. 

Wie finden Sie diesen Artikel?