Antiquitäten-Auktionen: So bieten Sie mit
(0)

Antiquitäten-Auktionen: So bieten Sie mit

Möbel, Schmuck, Gemälde, Kunstgegenstände jeder Art: Für Antiquitätenfreunde sind Auktionen eine Fundgrube. Wer die Gelegenheit wahrnehmen möchte, auf einer Auktion das eine oder andere Stück zu ersteigern, sollte sich im Internet zunächst einmal über verschiedene Auktionshäuser informieren – in der Regel ist auch der jeweilige nächste Auktionstermin auf der Homepage zu finden. Zudem werden öffentliche Versteigerungen häufig in der Tagespresse bekannt gegeben.

Auktionskataloge im Internet einsehbar

Jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist, darf bei einer Auktion mitbieten. Davor gibt es in der Regel die Gelegenheit, die zu versteigernden Objekte zu besichtigen. Außerdem sind alle Antiquitäten in den entsprechenden Auktionskatalogen aufgeführt und abgebildet. Die Kataloge werden üblicherweise online gestellt und lassen sich so vorab einsehen. Wer bei einer Auktion mitbieten möchte, kann das bei der Versteigerung im Auktionssaal oder mittels eines schriftlichen Gebotes tun. In diesem Fall übernimmt der Auktionator die Position des Bieters und bietet bis zur Höhe des vorher schriftlich abgegebenen Gebotes.

Ersteigert ist gekauft: Gebote lassen sich nicht zurückziehen

Wer bietet, muss bereit sein, das entsprechende Stück auch wirklich zu kaufen – hat man den Zuschlag erst einmal erhalten, ist eine Rücknahme des Gebots nicht möglich. Zudem sollte man sich vorher überlegen, wann die finanzielle Schmerzgrenze erreicht ist. Wichtig: Der Zuschlagpreis, für den ein Objekt letztendlich den Besitzer wechselt, ist immer ein Nettopreis. Darauf wird ein sogenanntes Versteigerungsaufgeld erhoben, das normalerweise bei 18 Prozent liegt. Zur Gesamtsumme kommt dann noch die Umsatzsteuer hinzu. Ist das ersteigerte Objekt im Katalog mit dem Hinweis „Keine MwSt. auf den Zuschlagpreis“ versehen, muss die Umsatzsteuer nur für das Versteigerungsaufgeld entrichtet werden.

Wie finden Sie diesen Artikel?