4 Wintersportarten, die wenig kosten & Spaß machen
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4 Wintersportarten, die wenig kosten & Spaß machen

Schneespaß muss nicht teuer sein. Hier kommen 4 Wintersportarten, für Jung und Alt, die richtig Laune machen und auch noch den Geldbeutel schonen.

1. Airboard fahren: Auf der Luftmatratze den Hang hinunter

Luftmatratzen sind nur was für den Sommer? Auf keinen Fall! Zugegeben, ein wenig anders als eine Luftmatratze sieht ein Airboard aus, aber das Prinzip ist das gleiche: Ein mit Luft gefülltes großes Kissen, mit dem Sie bäuchlings die Piste herunterrutschen. Gelenkt und gebremst wird durch Verlagerung des Körpergewichts. Bei dieser Wintersportart dauert die Einweisung nur ein paar Minuten und die Abfahrt kaum länger, denn die Luftkissenschlitten können problemlos 50 bis 90 km/h erreichen und fahren auch über Tiefschnee.

Airboardkurse inklusive Ausrüstung und Protektoren bekommen Sie schon für 40 Euro. Wenn Sie nur ein Airboard ausleihen wollen, liegt der Preis bei etwa 20 Euro.

Wie diese neue Wintersportart aussieht, sehen Sie hier:

2. Iglu bauen: kostenloser Gruppenspaß

Völlig kostenlos und ein Riesenspaß mit Freunden und Familie: Bauen Sie zusammen ein Iglu! Traditionell werden die Schneeblöcke ausgesägt, im Kreis aufgestellt und Reihe um Reihe ein bisschen weiter nach innen gekippt, bis sich eine Kuppel bildet. Sie meinen, das sei kein richtiger Wintersport? Mag sein, aber letztlich geht es ja vor allem um den Spaß – und ins Schwitzen kommen Sie dabei ganz sicher auch.

Falls Sie nicht genug Schnee haben, um Ihre Quader zu sägen: Mit sogenannten Iglu-Makern können Sie Schnee in Blockform pressen. Die Formen kosten etwa 15 Euro.

Übrigens: Ein Iglu-Abenteuer muss nicht unbedingt zur Wintersportart werden. Übernachtungen im fertigen Iglu-Hotel gibt es schon für 150 Euro pro Nacht.

Stilechte Übernachtung für echte Wintersportler: im selbstgebauten Iglu.
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Stilechte Übernachtung für echte Wintersportler: im selbstgebauten Iglu.

3. Winterwandern: Erholung mit geringen Ausrüstungskosten

Wenn Sie nach etwas ruhigeren Wintersportarten Ausschau halten, ist Wandern auch im Winter eine Option – wahlweise mit oder ohne Schneeschuhe an den Füßen.

Um Ihre Sommer-Trekking-Ausrüstung wintertauglich zu machen, brauchen Sie gar nicht viel:

  • Winterwanderschuhe: ab 50 Euro
  • Trekkingstöcke mit Schneetellern: ab 50 Euro
  • Grödeln (Spikes und Schneeketten für die Schuhe): etwa 20 Euro
  • Gamaschen als Schutz gegen Schnee, Wasser und Kälte: ab 20 Euro

Sie wollen im Winter ähnlich leichtfüßig unterwegs sein im Sommer – ohne im Pulverschnee zu versinken? Dann auf zum Schneeschuhwandern! Falls Sie noch keine eigene Ausrüstung haben: Geführte Tagestouren inklusive Schneeschuhen und Stöcken gibt’s schon ab 40 Euro.

Ja, auch Wandern gehört zu den Wintersportarten – auf die richtige Ausrüstung kommt es an. 
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Ja, auch Wandern gehört zu den Wintersportarten – auf die richtige Ausrüstung kommt es an. 

4. Eislaufen: Klassiker für kleines Geld

Es müssen nicht immer die verrückten, neuen Fun-Geräte sein: Die guten alten Schlittschuhe und ein Nachmittag auf der Eislaufbahn können genauso viel Spaß machen. Ob Sie sich nun vorsichtig am Rand halten oder wilde Pirouetten drehen wollen, bleibt Ihnen überlassen. Auf jeden Fall kann die ganze Familie mit. Für die Allerkleinsten gibt es sogar Schiebeschlitten zum Festhalten.

Durchschnittliche Kosten:

  • Eintrittspreis: fünf bis acht Euro für Erwachsene
  • Schlittschuhverleih: fünf Euro
  • Eigene Schlittschuhe: Gibt es schon ab 25 Euro; die etwas sportlicheren Modelle liegen bei 50 bis 80 Euro – nach oben sind natürlich keine Grenzen.

Tipp: Schlittschuhlaufen auf öffentlichen Seen und Flächen ist meistens gratis. Aber prüfen Sie, ob die Eisschicht wirklich tragfähig ist.

Günstige Wintersportarten für die ganze Familie: Eislaufen ist auch mit Kindern immer wieder schön.
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Günstige Wintersportarten für die ganze Familie: Eislaufen ist auch mit Kindern immer wieder schön.

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