Kinderbeet anlegen: So geht kindgerechter Gartenspaß heute!
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Kinderbeet anlegen: So geht kindgerechter Gartenspaß heute!

Sie möchten ein Kinderbeet anlegen und Ihren Nachwuchs für Natur, Pflanzen und Garten begeistern? Ob Holzkasten oder Gartenfläche, lesen Sie hier, was Sie dabei beachten sollten.

Wie lässt sich am besten ein Kinderbeet anlegen?

Wenn Sie ein Kinderbeet anlegen möchten, sollten Sie zunächst einmal klein anfangen. Bereits ein Blumenkasten, ein Holzkasten oder eine Beetfläche von einem halben Quadratmeter reicht völlig aus, damit Ihr Kind Spaß am Gärtnern entwickelt. Mit jeder neuen Saison können Sie die Größe des Beets dann nach und nach erweitern.

Auch eine gleichmäßige Brettereinfassung des Beets muss nicht unbedingt sein. Ein Beet lässt sich genauso gut durch Steine oder Stöcke abtrennen. Hauptsache, die kleinen Nachwuchsgärtner haben Spaß an ihrem Verantwortungsbereich. Beim Düngen sollten Sie allerdings auf künstliche Produkte aus dem Handel verzichten. Stellen Sie stattdessen gemeinsam mit Ihrem Kind einen natürlichen Dünger aus beispielsweise Kaffeesatz her. Mehr dazu finden Sie in dem folgenden Ratgeber: “Kaffeesatz als Dünger verwenden: Geht das?”

Welche Gemüse-, Obst- und Kräutersorten sind fürs Kinderbeet geeignet?

Für sämtliche Pflanzen im Kinderbeet gilt: Achten Sie darauf, dass sie möglichst pflegeleicht, schnell wachsend und ungiftig sind. Verwenden Sie im Bereich Gemüse zudem vor allem Sorten, die sich zum Rohverzehr eignen. Dazu gehören:

  • Radieschen
  • Kohlrabi
  • Salat
  • Zuckererbsen
  • Gurken
  • Tomaten

In Sachen Obst sind Beeren eine prima Idee. Kinder mögen diese zumeist. Außerdem wachsen sie zumeist an Büschen oder in Bodennähe, sodass sie von der Höhe her gut erreichbar sind. Probieren Sie es doch beispielsweise mit:

  • Himbeeren
  • Blaubeeren
  • Stachelbeeren
  • Erdbeeren
  • Johannisbeeren

Als Kräuter eignen sich unter anderem:

Welche Blumen machen im Kinderbeet Sinn?

Kleine Gartenfreunde müssen sich aber natürlich nicht auf Obst- und Gemüsesorten beschränken, wenn Sie gemeinsam mit ihnen ein Kinderbeet anlegen. Auch schnell wachsende Blumen machen sich gut darin. Aber Achtung: Weisen Sie Ihren Sprössling darauf hin, dass diese im Regelfall nicht essbar sind. Eine gute Wahl sind beispielsweise:

  • Polsterphlox
  • einjährige Sommerblumen wie Eisbegonien, Duftsteinrich, Tagetes oder Zinnien

Warum ist ein Beet für Kinder wichtig?

Haben Kinder damit begonnen, den Erwachsenen bei der Gartenarbeit zu helfen, ist der Wunsch nach einem eigenen Beet oft nicht weit. Darin können Sie zum einen individuelle Vorhaben umsetzen und eigene Entscheidungen treffen. Zum anderen lernen die Nachwuchsgärtner, Verantwortung und Pflichten zu übernehmen. Eine Aufgabe, die viele positive Effekte für Ihr Kind mit sich bringt:

  • mehr Verständnis für die Natur
  • mehr Willen, Verantwortung zu übernehmen
  • mehr Selbstbewusstsein durch erfolgreiches Gärtnern
  • mehr Lust auf frische und gesunde Nahrung
WE
Autor/-in
Wolfgang Ellermann
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