Gartenabfall entsorgen: Am besten mit Gartenabfallsack
© M. Schuppich/fotolia.com
(2)

Gartenabfall entsorgen: Am besten mit Gartenabfallsack

Vor allem im Frühling und Herbst stellt sich die Frage: Wie kann man den ganzen Gartenabfall entsorgen? Für Rasenschnitt, Äste und Laub eignet sich am besten ein Gartenabfallsack – vor allem, wenn ein eigener Kompost nicht möglich ist.

Gartenabfall entsorgen: Welche Möglichkeiten gibt es?


Zu den Gartenabfällen gehören neben Laub und Nadeln auch Unkraut, Rasenschnitt, kleinere Bäume, Sträucher und Hecken, die eingegangen sind, sowie Äste und Zweige. Wenn Sie Ihren Gartenabfall entsorgen wollen, haben Sie dazu mehrere Möglichkeiten. Sie können die Gartenabfälle …


  • … im Gartenabfallsack zum Recyclinghof bringen.
  • … zu Kompost verarbeiten.
  • … in einem Container sammeln und abholen lassen.
  • … in der grünen oder braunen Biotonne entsorgen.

Die Biotonne gibt es jedoch nicht in jeder Kommune. Der Container eignet sich bestens, wenn Sie umfangreiche Arbeiten in Ihrem Garten vorgenommen haben und entsprechend viel Abfall dabei übrig geblieben ist. Wenn Sie etwa zahlreiche Bäume kappen oder der ganze Garten mit Herbstlaub übersät ist, sind der Gartenabfallsack und der Kompost dafür zu klein.


Worauf Sie beim Gartenabfallsack achten müssen


Wenn sie jedoch lediglich Rasenschnitt vom Rasenmähen und ein bisschen Unkraut als Gartenabfall entsorgen möchten, ist der Gartenabfallsack eine praktische Lösung. Es gibt verschiedene Arten, je nachdem, ob Sie schwere Gartenabfälle wie feuchten Rasenschnitt oder matschiges Laub loswerden wollen oder leichten Abfall wie trockenes Laub und kleine Zweige. Besonders unkompliziert sind sogenannte Pop-Up-Gartensäcke – sie sind mit einem integrierten Springrahmen versehen und stellen sich daher von alleine auf. Da sich außerdem am unteren und oberen Rand ein Metallring befindet, bleibt der Gartenabfallsack in Form und offen stehen, sodass Sie ihn auch einhändig befüllen können.


Für den Transport im Auto ist ein Abfallsack nützlich, der sich oben verschließen lässt – auf diese Weise kann bei der Fahrt nichts herausfallen, wenn der Behälter umkippt. Achten Sie darauf, dass die Tragegriffe stabil mit doppeltem bis dreifachem Kreuzstich angebracht und robust sind. Doppelt unterlegte Nähte und ein verstärkter Rand sorgen für noch mehr Widerstandsfähigkeit. Für schwere Gartenabfälle brauchen Sie einen Abfallsack, der einen verstärkten Boden hat und aus reißfestem Material besteht.


Tipps für den eigenen Kompost


Einen eigenen Kompost müssen Sie richtig anlegen und pflegen. Wenn Sie auf diese Weise Ihren Gartenabfall entsorgen wollen, brauchen Sie am besten zwei bis drei Behälter, die genug Sauerstoff an den Kompost lassen. In einem Behälter sammeln Sie alle Abfälle aus dem Garten und der Küche, die kompostierbar sind. Im zweiten Behälter sortieren Sie den Abfall dann so ein, dass die Zusammensetzung für den Kompost ideal ist:


  • Grobe Abfälle wie Zweige mischen Sie mit feinen Abfällen wie Rasenschnitt.
  • Nährstoffarmen Abfall wie Holz geben Sie zu nährstoffreichem Abfall wie Obst- oder Gemüsereste
  • Trockene Reste wie Laub mischen Sie mit feuchten Resten wie Fallobst

Nach drei Monaten können Sie im dritten Behälter den Kompost umschichten.

WE
Autor/-in
Wolfgang Ellermann
Wie finden Sie diesen Artikel?