Die Spuren des Karnevals: Ein Drama in 6 Akten - aber mit Glitzer
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Die Spuren des Karnevals: Ein Drama in 6 Akten - aber mit Glitzer

Der Karneval hat seine Spuren hinterlassen – innerlich und äußerlich. Jetzt heißt es tapfer sein: Aufstehen, Katerfrühstück und … Oh mein Gott! Was ist das?! Nur die Ruhe. Für fast jedes Karnevalsmalheur gibt es eine Lösung.

1. Wolle mer se uffstehe lasse?

Trä-rä trä-rä trä-rä! Sie haben die Augen noch nicht mal ganz offen, aber wissen: Es ist übel. In Ihrem Kopf tönen immer noch die Fanfaren des Büttenredners – und zwar sehr laut und in Dauerschleife.

Decke über den Kopf ziehen und warten, bis es vorbei ist? Nein. Lieber ein ordentliches Katerfrühstück: Rollmops, Laugenbrötchen, Rührei. Hauptsache salzig, gern proteinreich und vor allem: viel trinken, am besten Ingwer- oder Kräutertee

Katerfrühstück oder Konterbier?

Auch wenn einige drauf schwören: Das sogenannte Konterbier am Morgen danach hilft nicht wirklich gegen den Kater – es zögert ihn nur hinaus. Der Grund: Kopfweh, Übelkeit und Co. sind am schlimmsten, wenn der Alkoholpegel zurück auf Null sinkt.

2. War der Teppich schon immer so feucht?

Da der Frühstück-ans-Bett-Service scheinbar gerade Urlaub hat, hieven Sie tapfer die Beine aus dem Bett und fühlen plötzlich etwas Kaltes, Nasses unter den Füßen. Der Blick nach unten bestätigt: Der Teppich hat ein neues Dekor erhalten. Was genau? Ach, das will zu diesem Zeitpunkt doch keiner wirklich wissen.

Das Gute daran: Nasse Flecken im Teppich lassen sich prima mit Salz aufsaugen – und das hat man ja eh immer im Haus. Einfach großzügig auf dem Flecken verteilen, trocknen lassen und später absaugen.

Jubel, Trubel, Faschingszeit! Auch im nächsten Jahr wird’s wieder bunt und laut.

Jubel, Trubel, Faschingszeit! Auch im nächsten Jahr wird’s wieder bunt und laut.

3. Knutschflecken sind auch nur Hämatome

Sie haben es bis ins Bad geschafft. Glückwunsch! Ein Blick in den Spiegel: Könnte schlimmer sein. Aber wie kommt der Dreck da an Ihren Hals? Sie schauen sich das Ganze näher an: Ein Knutschfleck?!

Im Eisschrank müsste noch was zum Kühlen sein, um dem Hämatom Einhalt zu gebieten. Ansonsten wirken Schal oder Halstuch im März ja auch recht unverdächtig.

4. Glitter und Konfetti überall

Aber jetzt erst mal duschen – am besten warm und kalt im Wechsel. Das kostet zwar Überwindung, hilft aber, den Kater zu vertreiben.

Bei der Gelegenheit versuchen Sie auch gleich, die Glitter- und Konfettiteilchen aus den Haaren und von der Haut zu bekommen. Das geht ganz leicht, wenn Sie Haut und Haare vor dem Waschen kräftig einölen – zum Beispiel mit Baby- oder Olivenöl. Dann rutschen die Glitzerteilchen einfach ab.

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5. Das Wohnzimmer riecht nach Party

Auf dem Weg in die Küche kommen Sie im Wohnzimmer vorbei. Puh, hier hat wohl jemand gequalmt! Wie Sie den Rauchgeruch wohl möglichst schnell loswerden? Da gab’s doch so einen Trick …

Ja: lüften! Und für alles, was danach immer noch zu riechen ist, hatte Oma diesen Tipp: Schüsseln mit Kaffeepulver, Essig- oder Zitronenwasser ins Müffelzimmer stellen. Das bindet die Gerüche.

Nach der Party ist vor dem Aufräumen: Auch Jecken müssen putzen.

Nach der Party ist vor dem Aufräumen: Auch Jecken müssen putzen.

6. Das Bützke ging wohl daneben

Außerdem liegen rund ums Sofa eine Menge Klamotten. Sie beugen sich nach unten, um das Schlachtfeld zu inspizieren: Ganz schön viele Make-up-Flecken an dem Kostüm, und ziemlich verschwitzt riecht es auch.

Ob das mit Gallseife und Natron wieder rausgeht? Die Chancen stehen gut! Falls nicht, muss halt die Reinigung ran.

Tipp: Wenn Sie versuchen, die schwarzen Flecken aus dem Dalamtinerkostüm rauszuwaschen, legen Sie sich vielleicht doch lieber noch mal hin.

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