4 Tipps, wie Sie als Selbstversorger autark leben können
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4 Tipps, wie Sie als Selbstversorger autark leben können

Als Selbstversorger zu leben, ist mit ein bisschen Disziplin gar nicht so schwer. Und das Beste daran: Sie können beim Anbau und bei der Herstellung Ihrer Lebensmittel völlig auf Pestizide, Silikone und andere Gifte für Gesundheit und Umwelt verzichten.

Selbstversorger backen ihr Brot selbst!


Wer sein Brot selbst backt, weiß auch zu 100 Prozent, was da eigentlich drin steckt. Die gute Nachricht: Das Basisnahrungsmittel der Deutschen ist kinderleicht zubereitet. Ein spezieller Brotbackautomat ist dafür nicht unbedingt notwendig. Die Grundzutaten für einen leckeren Brotlaib haben Sie bestimmt zu Hause: ein Päckchen Trockenhefe, 500 Gramm Mehl (am besten Vollkorn), ein bis zwei Esslöffel Öl, 350 Milliliter Wasser, eine Prise Salz und Zucker. Mengen Sie außerdem noch Sonnenblumenkerne und/oder geschrotete Leinsamen bei, um das Brot noch gesünder zu machen. Gut durchkneten, eine Stunde ruhen lassen und dann den Teig in den 220 Grad heißen Backofen schieben – das war’s!


Nach etwa einer Stunde können Sie Ihr selbstgebackenes Brot dann aus dem Ofen holen und bei Bedarf gleich warm verzehren. Das Rezept lässt sich selbstverständlich variieren. Probieren Sie zum Beispiel Sauerteig aus, der kommt ganz ohne Hefe und Emulgatoren aus.


Lebensmittel haltbar machen


Verschwenden Sie keine Lebensmittel, sondern konservieren Sie diese stattdessen! Es gibt eine Menge Möglichkeiten, die Haltbarkeit von Nahrungsmitteln zu verlängern:


  • Einlegen: Lebensmittel werden mit Flüssigkeiten wie Öl, Essig oder Alkohol haltbar gemacht. Gut dafür geeignet: Früchte, Gemüse, Kräuter.
  • Fermentieren: Hierbei werden Lebensmittel durch beispielsweise Bakterien konserviert.
  • Trocknen: Gut zur Trocknung eignen sich Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Kräuter, Nüsse, Fleisch und Fisch.
  • Einkochen: Saisonales Obst und Gemüse kann auf diese Weise haltbar gemacht werden.

Obst und Gemüse selber anbauen


Als Selbstversorger müssen Sie nicht zwangsläufig auf dem Land leben, um Ihr eigenes Gemüse und Obst zu ernten. Dafür benötigen Sie nicht mehr als einen Balkon, auf dem sich die Pflanzen entfalten können. Falls Sie keinen Balkon haben, sind beispielsweise urbane Gemeinschaftsgärten eine Alternative, um dennoch frisches Gemüse und Obst anbauen zu können.


Haut und Haare mit Hausmitteln verwöhnen


Shampoos und Cremes mit künstlichen Zusatzstoffen gehören der Vergangenheit an, wenn Sie die Pflegemittel selbst herstellen. Mutter Natur liefert alle Zutaten, die Ihren Körper verwöhnen. Ein Peeling ist beispielsweise aus Meersalz und Olivenöl schnell zubereitet. Statt zur überteuerten Gesichtscreme zu greifen, verwenden Sie doch einmal Rosenwasser – Ihre Haut wird sich bei regelmäßiger Anwendung zarter anfühlen. Welche Hausmittel am besten für Sie geeignet sind, richtet sich nach Ihrem Haut- und Haartyp.

SM
Autor/-in
Simon Meyer
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