Wie gesund ist Feta? 3 Fakten rund um den leckeren Schafskäse
© etienne voss/iStock/Thinkstock
(25)

Wie gesund ist Feta? 3 Fakten rund um den leckeren Schafskäse

Der würzige Geschmack von Feta ist unvergleichlich. Der Schafskäse macht sich nicht nur hervorragend im griechischen Salat, sondern auch auf Pizzen und in Aufläufen. Aber was steckt eigentlich in dem Schnittkäse und wie gesund ist er?

1. Feta: Herstellung des Schafskäses

Feta wird aus geronnener Milch von Schafen, manchmal auch anteilig aus der von Ziegen, hergestellt. Diese wird gepresst, der gewonnene Bruch danach in Scheiben geschnitten und zur Reifung etwa zwei Monate lang  in Salzlake eingelegt. Während des Reifeprozesses verliert der Käsebruch Flüssigkeit und erhält so die festere, leicht bröckelige Konsistenz eines halbfesten Schnittkäses.

2. So gesund ist Schafskäse

Die für den Feta verwendete Schafsmilch ist reich an Kalzium und Zink. Der Mineralstoff Kalzium stärkt Zähne und die Knochen. Das Spurenelement Zink ist hingegen maßgeblich an Zellteilungsprozessen beteiligt und sorgt für einen frischen Teint und ein kräftiges Bindegewebe. Allerdings ist der Schafskäse durch den langen Reifeprozess in der Salzlake auch sehr salzig – der hohe Salzgehalt kann bei regelmäßigem Verzehr den Blutdruck in die Höhe treiben. In Maßen genossen ist Feta jedoch durchaus gesund und bietet dazu noch eine würzige Abwechslung auf dem Speiseplan.

3. Feta, Hirtenkäse und Co. – die Unterschiede

Bis zum Jahr 2002 durfte sich jeder Salzlakenkäse “Feta” nennen – ob dieser nun aus Schafsmilch bestand oder nicht. Einige Käsehersteller haben sich das lange Zeit zunutze gemacht und anstelle der teureren Schafsmilch einfach die günstige Kuhmilch verwendet. Das verbietet seit 2002 allerdings eine EU-Verordnung. Seitdem darf ein Salzlakenkäse nur noch dann als “Feta” bezeichnet werden, wenn er aus Ziegen- oder Schafsmilch besteht und aus Griechenland stammt. Varianten aus Kuhmilch tragen deswegen heute Namen wie “Hirtenkäse” oder “Käse nach griechischer Art”.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

SM
Autor/-in
Sascha Müller
Wie finden Sie diesen Artikel?