Wie Heilfasten durchhalten? 5 Tipps
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Wie Heilfasten durchhalten? 5 Tipps

Wie bei jeder gesundheitsförderlichen Kur wird für das Heilfasten ein wenig Selbstdisziplin benötigt. Doch auch die anstrengenden ersten Tage können mit ein paar Tricks erleichtert werden. Wer unsere Tipps beherzigt, erkennt zudem den Sinn des Aufbaus, dem eine Heilfastenkur in der Regel folgt. Das neugewonnene Wohlbefinden und das Erfolgserlebnis am Ende der Kur entschädigen Sie ganz bestimmt für die Anstrengung beim Durchhalten.

1. Abführen nimmt den Hunger

Eine gut vorbereitete Heilfastenkur beginnt mit dem Abführen. Dabei werden Nahrungsreste aus dem Magen-Darm-Trakt entfernt, um die Reinigung des Körpers zu fördern. Sobald alle Reste der Nahrung aus dem Darm ausgeführt sind, beruhigt sich die Tätigkeit des Magen-Darm-Traktes. Diese Reduzierung führt dazu, dass das Hungergefühl aus der Fastenstartzeit deutlich abnimmt. Zudem benötigt der Körper hierdurch weniger Energie, da nur noch die aus dem Gewebe ausgelösten Nährstoffe über den Darm ausgeschieden werden. Die reguläre Energie, die sonst für die Verdauung benötigt wird, entfällt. 

2. Ruhe gönnen 

Wann immer in der Fastenzeit möglich, sollten Sie sich entspannen, sich Ruhe gönnen und ausgiebig positiven Tätigkeiten widmen. So lenken Sie sich von auftretenden Gelüsten ab, fördern die gute Stimmung und unterstützen Ihren Körper bei der Reinigung und Entgiftung. Widmen Sie sich entspannungsfördernden Tätigkeiten, verwöhnen Sie sich mit Wellnesszeiten und Meditationen oder nehmen Sie sich Zeit für ruhige Hobbys, die Sie im stressigen Alltag viel zu lange vernachlässigt haben.

3. Bewegung lenkt von Heißhunger ab

Natürlich müssen Sie in der Fastenzeit keine Ambitionen verfolgen vom Nicht-Sportler zum Hochleistungsathleten zu werden. Doch leichte Bewegung kann bei Heißhungergefühlen ablenken und zudem den Stoffwechsel unterstützen. Leichte Spaziergänge, Walken und Joggen oder Yoga, Pilates und Gymnastik können problemlos an der frischen Luft umgesetzt werden. Die Sauerstoffzufuhr bringt zusätzliche Energie, die sich optimal auf das Wohlbefinden auswirkt. Auch Schwimmen, Aqua-Gymnastik oder vergleichbare Sportarten können den Körper während der Fastenkur positiv beeinflussen. 

4. Ausreichend Trinken

Die gute Flüssigkeitszufuhr sorgt für Wohlbefinden und Sättigungsgefühle in der Fastenzeit. Magenknurren entsteht beispielsweise dann, wenn mit der geringen Magensäure Luft im Magen bewegt wird. Das oft als Hunger interpretierte Gefühl kann durch ausreichendes Trinken in den meisten Fällen schnell gelindert werden. Der Bauch wird somit durch die gute Flüssigkeitszufuhr optimal gefüllt und der Hunger vergeht. Stilles Wasser, erfrischende Kräutertees und Saftschorlen ohne Kohlensäure können dabei ebenso zum Einsatz kommen wie Gemüsebrühe und verdünnte Gemüsesäfte.

5. Mit anderen zusammen fasten

Wie wohl fast alles im Leben macht eine Tätigkeit gemeinsam mit anderen deutlich mehr Spaß. Das ist auch beim Fasten nicht anders. Planen Sie Ihre Heilfastenkur am besten gemeinsam mit einer nahestehenden Person: Der / die Partner/in, der/die beste Freund/in oder die Lieblingskollegin können geeignete Mitstreiter sein, mit denen man sich besprechen, gemeinsame Aktivitäten planen und gegenseitig motivieren kann. Gemeinsam hält auch das Durchhalten deutlich leichter, während ein Komplize bei der Ablenkung von Heißhunger unbezahlbar ist.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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