Warum Rote Beete gesund ist: 6 Fakten über das leckere Gemüse
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Warum Rote Beete gesund ist: 6 Fakten über das leckere Gemüse

Sie kommt eigentlich viel zu selten auf den Tisch: Rote Beete ist gesund wie kaum ein anderes Gemüse. Sie unterstützt das Immunsystem, hilft bei verschiedenen Beschwerden und ist nebenbei auch noch lecker.


1. Der rote Farbstoff hat es in sich


Es ist das Betanin, das der Knolle ihre Farbe verleiht. Gleichzeitig ist der Stoff aber auch einer der Gründe, warum Rote Beete so gesund ist: Er kräftigt das Immunsystem und enthält Antioxidantien, die als Radikalfänger dafür sorgen, dass der Körper weniger geschädigt wird.


2. Ein umfangreiches Päckchen


Bei gerade einmal 41 Kilokalorien pro 100 Gramm bringt das Gemüse besonders viele wichtige Inhaltsstoffe mit sich. Dazu zählen


• Vitamin B1, B2, B6
• Vitamin C
Eisen
Folsäure
• Kalium
• Kalzium
• Natrium
Magnesium
• Phosphor
• Nitrat
• Zink
• Selen


Wollen Sie also auf gesundem Wege abnehmen, können Sie die Knolle häufiger auf den Tisch bringen.


3. Für einen gesunden Blutkreislauf


Gerade in Hinblick auf Blut und Blutdruck ist Rote Beete besonders gesund. Die Mischung aus den B-Vitaminen, Folsäure und Eisen wird benötigt, um neues Blut zu bilden. Leiden Sie am relativ weitverbreiteten Eisenmangel, kann das Gemüse Ihnen also helfen. Und auch bei einem hohen Blutdruck sollten Sie es öfter in den Speiseplan einbinden, denn das enthaltene Nitrat hat eine den Blutdruck senkende Wirkung.


4. Mit Rote Beete gesund gegen Erkältungen vorgehen


Das wusste auch Oma schon: Wenn sich die ersten Anzeichen einer Erkältung zeigen, sollte es die rote Knolle zum Essen geben. Die Symptome von Schnupfen und Kopfschmerzen werden dadurch gelindert.


5. Am besten roh


Es gibt viele Möglichkeiten, die Knolle zuzubereiten, aber roh ist Rote Beete besonders gesund. Bei der Zubereitung gehen viele der Inhaltsstoffe verloren. Wenn Sie sie kochen möchten, dann am besten mit der Schale, weil direkt darunter viele wichtige Nährstoffe sitzen.


6. Für wen lieber nicht?


Das in der Rote Beete enthaltene Nitrat senkt zwar den Blutdruck und fördert die Verdauung, aber es trägt auch zur Bildung von Nierensteinen bei. Risikopatienten verzichten besser darauf. Und auch Säuglinge sollten keinen Rote-Beete-Brei bekommen: Ihr Körper kann das Nitrat noch nicht umwandeln.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

SH
Autor/-in
Svenja Hauke
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