So kann Weihnachten der seelischen Gesundheit schaden: 3 Stressfaktoren
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So kann Weihnachten der seelischen Gesundheit schaden: 3 Stressfaktoren

Weihnachten soll das Fest der Liebe sein, doch in Wahrheit bedeutet es oftmals Stress. Dieser kann die seelische Gesundheit erheblich beeinträchtigen. Die folgenden Stressfaktoren sind typisch für die Weihnachtszeit, lassen sich jedoch vermeiden.

1. Zu hohe Erwartungen an Weihnachten

An Weihnachten soll alles perfekt sein: Harmonie, tolle Geschenke, herrliches Essen. Diese unerreichbaren Erwartungen setzen Betroffene unter Druck und die Enttäuschungen sind vorprogrammiert. Wer von sich erwartet, es ausgerechnet an Weihnachten allen recht zu machen, stellt zu hohe Ansprüche an sich selbst und an seine Mitmenschen. Am Ende droht Unzufriedenheit und Frust, das Weihnachtsfest lässt sich nicht genießen und die schlechte Stimmung beeinträchtigt die seelische Gesundheit.

2. Konflikte in der Familie

An Weihnachten prallen oft Verwandte aufeinander, die sich sonst das ganze Jahr über kaum sehen. Jeder hat seine eigenen Wünsche und Erwartungen ans Fest und das führt unweigerlich zu Konflikten. Sind die Beteiligten ohnehin gestresst oder durch den Vorbereitungsdruck erschöpft, kann die Stimmung schnell überkochen und es kommt zu Streit. Zu viel Alkohol trägt ebenfalls nicht zur Wiederherstellung der Harmonie bei und häufig ist es nur eine Frage der Zeit, bis das erste Familienmitglied wütend den Raum verlässt und die Tür hinter sich zuknallt.

Ihrer seelischen Gesundheit zuliebe ist es ratsam, nicht aus Pflichtgefühl alle Verwandten auf einmal einzuladen. Verteilen Sie die Familienmitglieder lieber auf die verschiedenen Feiertage und laden Sie nur die zusammen ein, die sich vertragen. Außerdem lockert es die Stimmung auf, wenn Sie nicht die ganze Zeit aufeinander hocken, sondern draußen gemeinsam einen Spaziergang machen oder etwas anderes unternehmen. Die Gäste können sich dabei in Grüppchen aufteilen, Sie müssen nicht ständig alle beisammen bleiben.

3. Seelische Gesundheit: Dunkle Jahreszeit schlägt aufs Gemüt

Es hat jedoch auch noch andere Gründe, weshalb die Zeit um Weihnachten herum häufig als besonders ermüdend wahrgenommen wird. Die Tage werden immer kürzer, am 21.12. ist der kürzeste Tag des Jahres. Die lange Dunkelheit und der Mangel an Tageslicht machen müde, es wird vermehrt das Schlafhormon Melatonin produziert. Außerdem wird die Produktion von Serotonin gedrosselt, einem Hormon, das für gute Laune sorgt. Dies kann für Schwermut bis hin zu einer saisonalen Verstimmung im Herbst und Winter führen.

Obendrein sind Herbst und Winter Erkältungszeit und verschnupfte Nasen, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Husten und Halsschmerzen tragen auch nicht dazu bei, dass die Weihnachtszeit entspannter abläuft. Nehmen Sie sich nicht zu viel vor, kurieren Sie sich aus und tun Sie sich öfter etwas Gutes. Dann sind Weihnachten und Silvester bald überstanden.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

SM
Autor/-in
Sascha Müller
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