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IPSS-Prostata-Test: Ist meine Prostata vergrößert?

PSS ist die Abkürzung für International Prostate Syndrom Score. Der IPSS-Test erfasst Blasenentleerungsstörungen und wird zur Erstdiagnostik einer Prostatavergrößerung eingesetzt. Er fragt die subjektiven Beschwerden während des Wasserlassens ab und umfasst sieben Fragen.

Was ist der IPSS-Test?

Der Internationale Prostata Symptomen-Score ist ein Schnelltest, der mit Hilfe von sieben Fragen eine erste Einschätzung auf eine vergrößerte Prostata zulässt. Diesen Test kann jeder Mann bequem zuhause durchführen. Der IPSS-Test erfasst verschiedene Blasenentleerungsstörungen:

  • vermehrtes Wasserlassen (Pollakisurie)
  • schmerzhaftes Wasserlassen (Algurie),
  • erschwertes Wasserlassen (Dysurie)

Erste Hinweise auf eine gestörte Funktion von Blase und/ oder Prostata können nächtliches Wasserlassen sowie ein abgeschwächter Harnstrahl sein.

Wann sind die IPSS-Werte erhöht?

Ursache für erhöhte Werte beim IPSS-Test kann unter anderem

  • eine gutartige vergrößerte Prostata,
  • eine entzündete Prostata,
  • Prostatakrebs,
  • eine Verengung der Harnröhre
  • oder Blasenfunktionsstörungen wie eine unzureichende Kontraktion des Blasenmuskels sein.

Kann der Urin nicht ausreichend ausgeschieden werden und bleibt immer etwas Harn in der Blase zurück (Restharn), ist zudem das Risiko für Entzündungen der Blase erhöht.

IPSS-Score erhöht: Zum Urologen gehen

Deutet die Auswertung des IPSS-Tests auf eine Vergrößerung der Prostata hin, sollten Sie einen Termin bei einem Urologen vereinbaren. Dieser untersucht, was genau bei Ihnen die Beschwerden beim Wasserlassen auslöst. Zu den weiteren möglichen Untersuchungen gehört beispielsweise die Harnflussmessung (Uroflow-Untersuchung). Hierfür geht der Patient auf eine mit einer speziellen Messapparatur ausgestatteten Toilette. Diese erfasst die Harnmenge pro Zeiteinheit. Ultraschalluntersuchungen und der PSA-Test können die Untersuchung beim Urologen ergänzen.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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