Scheitel und Glatze: Was hilft gegen Sonnenbrand auf der Kopfhaut?
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Scheitel und Glatze: Was hilft gegen Sonnenbrand auf der Kopfhaut?

Nicht nur mit einer Glatze ist das Sonnenbrandrisiko erhöht. Auch wer volles Haar hat, hat eine ungeschützte Stelle auf dem Kopf: den Scheitel. Da die Kopfhaut sehr empfindlich ist, ist Sonnenbrand auf der Kopfhaut sehr schmerzhaft. Was bei Sonnenbrand auf der Kopfhaut am besten hilft und wie Scheitel und Glatze schnell wieder heilen.

Sonnenbrand: Kopfhaut bei Glatze besonders gefährdet

Besonders gefährdet für einen Sonnenbrand auf der Kopfhaut sind kahlköpfige Menschen. Doch auch mit einer Stoppelfrisur und bei vollem Haar kann ein Sonnenbrand Kopfhaut betreffen. Während Menschen mit Glatze noch eher an Sonnenschutz denken, wird sich so mancher Sonnenanbeter seiner Kopfhaut erst bewusst, wenn diese brennt, spannt, juckt und sich schuppt.

Das Risiko für einen Sonnenbrand auf der Kopfhaut ist am größten bei:

 

  • kurzem und feinem Haar
  • einer Glatze oder Geheimratsecken
  • schütterem Haar
  • bei einem Scheitel

Sonnenbrand: Kopfhaut raus aus der Sonne

Bei einem Sonnenbrand auf dem Kopf ist es vor allem wichtig, die Kopfhaut vor weiterer Sonneneinstrahlung zu schützen. Am besten geeignet ist hierfür ein Hut oder eine Kappe. Außerdem ist es ratsam, sich überwiegend im Schatten aufzuhalten. 

Sonnenbrand: Kopfhaut mit Wasser kühlen

Ebenfalls wohltuend ist es bei Sonnenbrand, Kopfhaut mit kühlem Wasser abzubrausen. Das nimmt den Schmerz, hemmt die Entzündungsreaktion und versorgt die Kopfhaut mit Feuchtigkeit. Lassen Sie die Haare an der Luft trocknen. Verdunstet das Wasser, sorgt das für zusätzliche Kühlung. Rubbeln Sie Haare und Kopfhaut nicht mit einem Handtuch trocken, um unnötige Reizung zu vermeiden.

Bei Sonnenbrand auf der Kopfhaut sollte man die Haare nur mit klarem, kühlem Wasser ausspülen.

Bei Sonnenbrand auf der Kopfhaut sollte man die Haare nur mit klarem, kühlem Wasser ausspülen.

Sonnenbrand: Kopfhaut vor Shampoo schützen

Ist Ihr Haar nicht sehr fettig, verzichten Sie auf die Anwendung von Shampoo und spülen Sie Ihre Haare nur mit klarem, kühlem Wasser aus. Die im Shampoo enthaltenen Tenside trocknen die strapazierte Haut aus und können Brennen, Jucken und Schuppung verstärken.

Möchten Sie Ihre Haare dennoch waschen, wählen Sie ein mildes (Baby-)Shampoo ohne Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe. Eine milde Pflegespülung im Anschluss versorgt die Haut mit einer extra Portion Pflege. Spülungen mit Aloe vera, natürlichen Ölen und pflegenden Wirkstoffen wie Panthenol unterstützen die Kopfhaut bei der Heilung.

Sonnenbrand: Kopfhaut braucht Aloe vera

Da Aloe vera-Gel nicht fettet, eignet es sich nach dem Haarewaschen gut für die anschließende Pflege der Kopfhaut. Tupfen Sie etwas Gel auf den verbrannten Scheitel oder auf die Glatze. Aloe vera besteht zu 90 Prozent aus Wasser. Daher kühlt das Gel angenehm. Die enthaltenen Wirkstoffe helfen, die Rötung und den Schmerz zu lindern.

Sonnenbrand: Kopfhaut mit Kamillen- und Schwarztee behandeln

Betrifft der Sonnenbrand Kopfhaut, haben Sie Kamillentee und schwarzen Tee als Hausmittel zur Auswahl. Bereiten Sie den Tee zu, lassen Sie ihn abkühlen und benetzen Sie ein Küchentuch damit. Anschließend auf den Scheitel oder die Glatze legen und 10 bis 20 Minuten einwirken lassen. Schwarztee und Kamillentee beruhigen die Kopfhaut.

Sonnenbrand: Kopfhaut im Voraus schützen

Um Sonnenbrand auf der Kopfhaut vorzubeugen, ist eine Kopfbedeckung die beste Wahl. Ein Hut, eine Kappe oder ein Tuch schützt den Kopf vor UV-Strahlung – und hilft zudem, einen Sonnenstich abzuwehren, der durch einen überhitzten Kopf entsteht.

Sonnencreme kann man zwar auf die Kopfhaut geben, doch diese sollte auf die Kopfpartie abgestimmt sein. Ist die Sonnencreme zu fettig, sieht auch der Scheitel schnell ungepflegt aus oder die Glatze glänzt und schwitzt. Schauen Sie in der Apotheke oder Drogerie nach Sonnencreme mit einem entsprechend hohen Lichtschutzfaktor, die für sensible Haut geeignet ist und nicht fettet. Transparente Sonnenschutzsprays lassen sich besonders leicht auftragen, hinterlassen keine weißen Spuren und fetten nicht. Nach dem Schwimmen gilt: nachcremen. Bei längeren Haaren hilft es zudem, den Scheitel zwischendurch immer wieder mal zu versetzen. So ist nicht immer die selbe Stelle der Sonnenstrahlung ausgesetzt.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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Autor/-in
Ann-Kathrin Landzettel
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