Minderwertigkeitskomplexe überwinden: So kann es klappen
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Minderwertigkeitskomplexe überwinden: So kann es klappen

"Man muss nur an sich glauben, dann schafft man alles!", behaupten Helden gern in Filmen. Wer Minderwertigkeitskomplexe überwinden will, dem erscheint diese einfach klingende Weisheit allerdings als schier unüberwindbare Hürde. Mit den folgenden Tipps gelingt es Ihnen jedoch, Ihren inneren Kritiker zu zähmen.

Schluss mit schlechtem Gewissen: Minderwertigkeitsgefühle sind normal

Menschen, die Minderwertigkeitskomplexe überwinden wollen, scheitern häufig daran, dass sie sich zu sehr unter Druck setzen. Dieser Perfektionismus kann so weit gehen, dass sie sich für ihre Minderwertigkeitskomplexe Vorwürfe machen und sich als Versager fühlen, weil es ihnen nicht gelingt, ihre Selbstzweifel zum Schweigen zu bringen. Da kann es für den Anfang schon helfen, wenn Sie sich bewusst machen, dass Gefühle von Minderwertigkeit vollkommen normal sind.

Jeder Mensch fühlt sich gelegentlich unzulänglich oder hat Angst, den Anforderungen anderer nicht gerecht zu werden – auch wenn es durchaus Menschen gibt, die diese Minderwertigkeitsgefühle gut verstecken oder überspielen können. Rufen Sie sich in Momenten, in denen Versagensängste und Selbstzweifel Sie übermannen, ins Gedächtnis, dass auch diejenigen, die perfekt wirken, nur mit Wasser kochen. Anschließend hören Sie am besten auf, sich mit anderen zu vergleichen. Schließlich ist jeder Mensch verschieden und hat einen eigenen Hintergrund, eigene Schwächen, aber auch eigene Stärken.

Minderwertigkeitskomplexe überwinden: Was sind Ihre Stärken?

Auch Sie haben Ihre individuellen Stärken und können Ihre Minderwertigkeitskomplexe überwinden. Dabei kann es helfen, wenn Sie eine Liste mit kleinen und großen Erfolgen schreiben. Notieren Sie sich, was Sie gut können. Versuchen Sie, sich konkrete Situationen vorzustellen, in denen Sie so reagiert haben, dass Sie hinterher mit sich zufrieden waren. Fällt Ihnen selbst nichts ein, fragen Sie eine Vertrauensperson, was diese an Ihnen schätzt, und nehmen Sie die Komplimente lächelnd und mit Freude an.

Lassen Sie sich nicht unterkriegen!

Haben Sie Geduld und seien Sie nett zu sich selbst – behandeln Sie sich wie einen lieben Freund. Auf Ihrem Weg, Ihre Minderwertigkeitskomplexe zu überwinden, werden Sie sicher den einen oder anderen Rückschlag erleben müssen. Das gehört dazu und ist nicht schlimm, solange Sie sich hinterher wieder aufraffen und es weiter versuchen. Bei besonders schweren Niederlagen ist es auch in Ordnung, wenn Sie etwas länger brauchen, um sich davon zu erholen und wieder aufzustehen.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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Autor/-in
Svenja Hauke
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