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Leberfleck: Was ist das?
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Leberfleck: Was ist das?

Jeder kennt die kleinen braunen Flecke auf der Haut, kurz: Leberflecken. Doch was sind Leberflecken eigentlich und warum heißen sie so? Erfahren Sie hier alles zu den kleinen braunen Flecken.

Was sind Leberflecken?

„Leberfleck“ bezeichnet umgangssprachlich eine Ansammlung pigmentreicher Zellen, wie auch Sommersprossen oder Altersflecken. Sie können angeboren sein oder im Laufe des Lebens auftreten. In der Medizin werden Leberflecke auch Pigmentflecken oder Pigmentnaevi, kurz Naevi, genannt. Die meisten Leberflecken sind harmlos, jedoch können sie in seltenen Fällen sich bösartig entwickeln und zu Hautkrebs führen. Daher sollten Leberflecke immer beobachtet werden und im Falle einer Wucherung oder Verfärbung ein Hautarzt aufgesucht werden. 

Was ist der Unterschied zwischen Leberflecken und Muttermalen?

Meist wird im Volksmund bei den kleinen braunen Flecken von Muttermalen gesprochen. Hierbei handelt es sich jedoch nur um einen weiteren Begriff, der das gleiche meint, wie Leberflecken.  

Woher stammt der Name „Muttermale“?

Der Name Muttermale stammt von dem Irrglauben, dass sich jedes ungestillte Verlangen der werdenden Mutter in Form der Punkte auf der Haut des Kindes wiedergespiegelt. 

Warum heißen Leberflecken Leberflecke?

Der Name Leberfleck leitet sich zwar von der Leber ab, hat aber mit dem Organ nichts zu tun. Früher wurde geglaubt, dass Leberflecken ein Symptom einer kranken Leber sind, weil die Flecken eine leberähnliche Farbe haben. Heute ist bekannt, dass das nicht der Fall ist und die Leberflecken nichts mit der Leber an sich zu tun haben.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.
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