Warum Menschen Sommersprossen bekommen
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Warum Menschen Sommersprossen bekommen

Wenn Menschen Sommersprossen bekommen, hat das eher positive Effekte. Gern verbinden wir damit eine gute Portion Leichtigkeit: Sommersprossen gelten als frech, fröhlich und sexy. Aber wie bekommen wir die Punkte eigentlich? Hier lesen Sie die Antwort.

Wie entstehen Sommersprossen?

Verantwortlich für Sommersprossen sind die Pigmentzellen des Menschen. Pigment bedeutet so viel wie Farbe. Diese wird in unserem Körper von bestimmten Zellen, den Melanozyten gebildet. Die Sommersprossen bekommen Menschen dann, wenn diese Pigment bildenden Zellen vermehrt und beschleunigt Farbe produzieren. Ob sie das tun oder nicht – alles eine Frage der Familie. Ob einer diese Veranlagung in sich trägt, entscheidet die Gene: Die Sprenkel werden vererbt.

UV-Licht macht Sommersprossen

Oft sind Sommersprossen bei hellhäutigen Menschen, vorzugsweise jenen mit roten Haaren, zu finden. Hier wirken sich vor allem die ultravioletten Strahlen des Sonnenlichts aus. Sie sorgen dafür, dass die Haut die Pigment-Produktion ankurbelt. Tragen Sie die entsprechende Veranlagung in sich, lässt die Haut sich nicht lumpen und Sie bekommen unter den richtigen Bedingungen zahlreiche Pigmentflecken. Womit auch die Herkunft des Wortes geklärt wäre: Im Sommer scheint die Sonne reichlich und sorgt für die “freckles”, wie Sommersprossen im Englischen heißen. Wird es kälter und der Sonnenschein nimmt ab, werden auch die Pünktchen wieder etwas weniger. Entsprechend stimmt auch: Die Sommersprossen sind nicht von Geburt an vorhanden, sondern entwickeln sich in den ersten Lebensjahren.

Sommersprossen sind ungefährlich

Die gute Nachricht: Niemand braucht sich vor den Mini-Flecken zu fürchten, es ist im Allgemeinen völlig harmlos, wenn Sie Sommersprossen bekommen. Nicht vergessen sollten Sie aber, dass Sie mit Sommersprossen zu den Menschen gehören, die eine empfindliche Haut haben. Schützen Sie diese wertvolle Außenhülle stets gut vor der Sonne, verwenden Sie stets ausreichend Sonnencreme und achten Sie darauf, sich nur begrenzte Zeit der prallen Sonne auszusetzen.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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