Gemüsechips selber machen: Gesunde und leckere Alternative zu Kartoffelchips
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Gemüsechips selber machen: Gesunde und leckere Alternative zu Kartoffelchips

Gemüsechips selber machen: das ist die perfekte Alternative zu fettigen Chips, Flips und Co. Denn im Gegensatz zur ungesunden Variante aus dem Supermarkt werden Gemüsechips nicht frittiert, sondern im Ofen gebacken. Daher enthalten die köstlich-knusprigen Chips aus dem heimischen Ofen statt Palmöl jede Menge Vitamine und Ballaststoffe. 


Gemüsechips selber machen: Powersnack statt Komafood


Knusprige Kartoffelchips oder Erdnussflips gehören für viele zum gemütlichen Fernsehabend auf der Couch einfach dazu. Spätestens am nächsten Tag kommt dann aber meist das schlechte Gewissen: Schließlich ist ein Großteil der Supermarkt-Chips nicht nur sehr fettig, sondern stecken auch voller Geschmacksverstärker und künstlicher Aromen. Gemüsechips selber zu machen ist eine weit gesündere Alternative. Sie enthalten, je nachdem ob Sie Karotten, Süßkartoffeln oder Rote Beete verwenden, viel Betacarotin, Vitamine, Ballaststoffe und Eisen. Außerdem sparen Sie mit selbst gemachten Chips Geld und Verpackungsmüll. Und das Beste? Selbst geröstet und gewürzt sind die Chips nicht nur gesund, sie schmecken sogar noch besser, als fertig gekauft.


Gemüsechips selber machen: so geht’s


Egal ob Rote-Beete-. Topinambur-, Karotten-, Süßkartoffel- oder Zucchini-Chips: die Zubereitung ist meist relativ gleich. Essenziell wichtig, wenn Sie Gemüsechips selber machen, ist vor allem, das gewaschene und gründlich getrocknete Gemüse in möglichst dünne Scheiben zu schneiden. Je feiner Ihre Gemüsescheiben sind, desto knuspriger werden sie später im Ofen. Nehmen Sie daher am Besten einen Gemüsehobel zur Hilfe. Andernfalls tut es aber auch ein scharfes Messer. Die gehobelten Gemüsescheiben anschließend in einer Schüssel mit Olivenöl und Salz vermengen und 15 Minuten marinieren lassen.


Je nach Geschmack können Sie zu Süßkartoffelchips auch ein wenig Essig hinzufügen. Möhrenchips können mit Currypulver oder Pfeffer verfeinert werden. Wenn Sie Grünkohlchips selber machen wollen, zupfen Sie die Blätter in kleinere Stücke und marinieren sie statt mit Olivenöl, mit Sesamöl, bevor Sie sie in den Ofen geben.


Backen statt frittieren


Wenn Sie Gemüsechips selber machen, besteht die größte Gefahr darin, dass Sie die Gemüsescheiben verbrennen. Heizen Sie den Ofen daher nicht höher als 160 Grad. Verteilen Sie Ihre Chips einzeln auf einem, mit Backpapier ausgelegtem, Backblech und schieben Sie es in den vorgeizten Ofen. Süßkartoffel- und Zucchini-Chips rösten circa 20 Minuten lang. Topinambur- und Rote-Beete-Chips brauchen mit 30 Minuten etwas länger. Grünkohlchips sollten Sie dagegen bei nur 80 Grad ein bis zwei Stunden trocknen lassen.


Öffnen Sie zwischendurch immer mal wieder die Backofentür, damit der Wasserdampf entweichen kann. Prüfen Sie auch immer wieder den Röstgrad: Ihre hauchzarten Chips können nämlich auch schnell zu knusprig werden. Genießen Sie Ihre Chips am besten lauwarm. Am schönsten sieht es übrigens aus, verschiedene bunte Gemüsechips in einer großen Schüssel miteinander kombiniert zu servieren.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

SH
Autor/-in
Svenja Hauke
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