DASH-Diät: 6 Fakten über die Diät, die den Blutdruck senken kann
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DASH-Diät: 6 Fakten über die Diät, die den Blutdruck senken kann

Mit einer gesunden Ernährung lässt sich der Blutdruck deutlich senken. Besonders gut untersucht ist der Einfluss der sogenannten DASH-Diät. DASH steht für "Dietary Approaches to Stop Hypertension", also etwa "diätische Maßnahmen zum Stoppen von Bluthochdruck". Eine US-Studie konnte den Erfolg der Ernährungsumstellung zeigen: Der systolische Wert sank bei den Probanden im Schnitt um 11 mmHg, der diastolische Wert um etwa 6 mmHg.

DASH: Mehr Ernährungsumstellung als Diät

Bluthochdruck lässt sich mit der DASH-Diät nur senken, wenn sie dauerhaft eingehalten wird. Da es sich mehr um Empfehlungen als um strenge Vorgaben handelt, sollte man besser von einer Ernährungsumstellung als von einer Diät sprechen. Beginnen Sie am besten, Ihre Gewohnheiten in kleinen Schritten umzustellen. Dann ist die Chance größer, dass Sie die neue Ernährungsform auf Dauer durchhalten.   

Auf die Fette kommt es an

Ein wichtiger Faktor bei der DASH-Diät ist die Auswahl der richtigen Fette. Reduzieren Sie tierische Fette in Form von Butter, fettem Fleisch, Wurst und Käse. Dafür dürfen mehr Nüsse, Ölsaaten, Fisch und pflanzliche Öle wie Raps- oder Olivenöl auf den Tisch kommen. Reichlich Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, und fettarme Milchprodukte sind weitere Bausteine der DASH-Diät. Oft sinken durch diese Maßnahmen nicht nur Blutdruck und Blutfettwerte, auch überschüssige Pfunde verschwinden schneller.

Würzen mit Kräutern statt mit Salz

Zu viel Salz treibt den Blutdruck in die Höhe. Die DASH-Diät setzt beim Würzen auf Kräuter und andere Gewürze statt auf Salz. Meist dauert es eine Zeit, bis Sie sich an den neuen Geschmack gewöhnen. Nach einer Umgewöhnungsphase werden Sie den Geschmack und die Vielfalt frischer Kräuter und Gewürze schätzen lernen.

Zucker und Alkohol nur in Maßen

Wer dauerhaft seinen Blutdruck senken möchte, greift am besten möglichst selten zu Fertigprodukten sowie fettigen und süßen Snacks. Auch Alkohol und süße Getränke sollten die Ausnahme bleiben. Versuchen Sie stattdessen, häufiger selbst zu kochen. So haben Sie in der Hand, wie viel Salz, Zucker und Fett Sie verwenden. Für Gemüse und Obst gilt die Regel: Fünf Portionen am Tag. Zum Beispiel: Ein Stück Obst im Müsli zum Frühstück, ein Apfel und etwas Rohkost zwischendurch, eine Portion Gemüse zum Mittagessen und ein Salat am Abend.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

SB
Autor/-in
Sarah Berger
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